Dieser Ausschnitt aus
dem WDR-Bericht vom 05.08.2004 zeigt,
wie den TV-Zuschauern durch den WDR eine
solare Effizienz vorgegaukelt wird,
die in Wahrheit gar nicht vorhanden ist.
WDR-Intendant Fritz Pleitgen
war bereits seit Februar 2003 über den
solaren Effizienz-Schwindel informiert gewesen und hat
trotzdem diese Sendung gezeigt, die nachweislich insgesamt
9 sachliche und fachliche Fehler enthalten hat.
Der WDR verhindert die Ausstrahlung des Videos mit den Fehlern des WDR
aus angeblich urheberrechtlichen Gründen.
Fehler 1:
Es fehlt die quantifizierte Angabe des Wärmeertrags durch den installierten Solarkollektor in kWh-Nutzwärme. Es werden lediglich unbestimmte und unkonkrete Wärme-Ertragsmengen mit Ausdrucke wie "bis zu 60% des Warmen Wassers solar erzeugen"..oder: "Klar, ein Süddach bringt am meisten, aber läßt sich beispielsweise mit einem Südost-Dach noch eine Menge Leistung erzeugen."
Fehler 2:
Es wird von der Solarnutzerin Andrea Radecki und von der WDR-Hintergrund-Stimme der nichteindeutig definierte Begriff "Brauchwasser" verwendet.
Gegenbeweis:
Fehler 3:
Es wird von der Solarnutzerin Andrea Radecki behaupte, sie würde 400 Euro im Jahr durch die Solaranlage einsparen.
Fehler 4:
Zitat des Experten Drück: "Es ergeben sich Wärmepreise, die nur geringfügig über die der konventionellen Wärmeerzeugung liegen:
Fehler 5: (betrifft nur Sendung vom 21.07.2005)
Zitat des Experten Drück: "Gegenwärtig bekommen Sie von der Bundesregierung 110 Euro pro qm-Kollektorfläche-Förderung.
mit Informationen über ab 01.07.2005 geänderte Fördersätze für thermische Solaranlagen
Fehler 6:
Die WDR-Hintergrundstimme beschreibt wörtlich eine Solaranlage zur Raumheizungswassererwärmung als "Kombianlage für 4-Personen"
Richtig ist:
Die Personenzahl im Haushalt ist bei einer Solaranlage zur Raumheizungsunterstützung nicht von Bedeutung um die notwendige Kollektorfäche zu ermitteln, sondern die zu beheizende Wohnfläche und der Heizbedarf in kWh muss für die Größe der Kollektorflächen herangezogen werden.
Fehler 7:
Der Sachverständige Drück behauptet, dass die Voraussetzung für eine Kombi-Solaranlage ist, dass das Haus eine gute Wärmedämmung hat."
Richtig ist:
Eine Wärmedämmung vermindet den Gesamtheizbedarf des Hauses, sodaß sich der geringe Solarertrag in kWh prozentual stärker auf den Gesamtertrag auswirkt. Die absoluten Solar-Erträge in kWh, die eine Solaranlage erwirtschaftet, sind aber sowohl in einem gutgedämmten als auch in einem schlechtgedämmten Haus gleich.
Fehler 8:
Die WDR-Hintergrundstimme behauptet, dass auch bei Altbauten, die Solarkollektoranlage dafür sorgen würde, die Heizkosten gering zu halten und es wird an dieser Stelle im Bild nur ein Vakuum-Röhren-Kollektor zur Trinkwassererwärmung gezeigt.
Diese Aussage ist falsch, da insbesondere im Altbau ohne Wärmedämmung bei Einsatz einer Solarkollektoranlage noch mindestens 80% der Heizkosten konventionell erzeugt werden müssen
Fehler 9:
Die WDR-Hintergrundstimme behauptet, dass "sich bei gutgedämmten Wohngebäuden die Energieersparnis noch stärker bemerkbar machen würde".
Richtig ist:
Eine Wärmedämmung vermindet den Gesamtheizbedarf des Hauses, sodaß sich der geringe Solarertrag in kWh prozentual stärker auf den Gesamtenergieertrag auswirkt. Die absoluten Solar-Erträge in kWh, die eine Solaranlage erwirtschaftet, sind aber sowohl in einem gutgedämmten als auch in einem schlechtgedämmten Haus gleich.
(siehe auch: Fehler 7)