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Tipps und Tricks, die Laien beim Kauf von Solaranlagen beachten sollten !!
Stand: 12.05.2008
Vermeiden Sie Kaufverträge auf Verbraucher- und Verkaufsmessen, denn auf diesen Messen
haben Sie i.d.R. kein 14-tägiges Rücktrittsrecht. Heizungs- und Solarfirmen, die nachweislich diese Gesetzeslücke ausnutzen, sind u.a. folgende Firmen:
- ZWS Zukunftsorientierte Wärmesysteme, Neunkirchen-Vlyn ( www.zws.de)
Der Deutsche Bundestag ist durch eine Petition über diese Gesetzeslücke auf Verbrauchermessen informiert, sieht aber keinen Handlungsbedarf. Einige Messeverstalter gehen aber mittlerweile dazu über, dass Aussteller auf Messen nur noch zugelassen werden, wenn Sie den Kunden auf der Messe ein 14-tägiges Rücktrittsrecht gewähren. Informieren Sie sich vorher bei der Messegesellschaft, ob auf der von Ihnen zu besuchenden Messe ein 14-tägiges Rücktrittsrecht existiert.
Machen Sie sich bewusst, das Sie zwar mit einer Solaranlage etwas Energie-Kosten sparen können und auch die angebliche CO2-Belastung der Umwelt verringern können, allerdings kann diese Kosteneinsparung nicht dafür sorgen, dass sich die Solaranlage kurz- bis mittelfristig amortisiert, und dass man die Investitionskosten für die Solaranlage auf diese Art und Weise kurzfristig wieder reinholt, da mit der heutigen Solar-Technik nur bedingt eine effektive Raumheizungsunterstützung möglich ist, sondern lediglich das Trinkwasser solartechnisch nur im Sommer effizient aufgewärmt werden kann. Allerdings benötigt man jährlich nur ca. 8% bis 12% der Energie für die Erwärmung von Trinkwasser. Und lediglich von diesen 8%-12% kann eine Solaranlage ca. 60%-80% solartechnisch substituieren, siehe auch die Rubrik " Recherche 1" und " Solare Fakten".
Einen Online-Solarertragsrechner finden Sie hier:
Machen Sie sich bewusst, dass Sie als Anwender einer thermischen Solaranlage ein längeren auswärtigen Sommer-Urlaub außerhalb der heimischen Vier-Wände vermeiden sollten, da Sie ansonsten die effizienteste Phase der thermischen Solaranlage verpassen und den erzielten Energieertrag im Sommer gar nicht nutzen können. Stellen Sie sich auch die Frage, ob Sie es an heissen Sommertagen nicht lieber vorziehen, kalt zu duschen oder kalt zu baden. Auch dann nutzen Sie die solare Wärme nicht und sie "verpufft" ungenutzt auf dem Dach. Insofern kann es sinnvoll sein, den Solar-Markt zu beobachten und lediglich Vorkehrungen für einen späteren, wirtschaftlicheren Einbau einer Solaranlage zu treffen. Allerdings wurde von den solaren Fachverbänden am 15.10.2005 in der "Rheinischen Post" bestätigt, dass " Starke Verbesserungen momentan unwahrscheinlich sind." Nur ein seriöser Solarheizungsbauer wird Sie diesbezüglich objektiv beraten. " Der Energieertrag einer Solarwärmeanlage hängt nicht allein von der Technik ab, sondern im starken Maße vom Verhalten der Nutzer", siehe hier:
Lassen Sie sich den Nutzungsgrad der solaren Raum- Heizungsunterstützung vom Hersteller der Solaranlage schriftlich bestätigen. Fordern Sie ein detaillierte Amortisationsrechnung und Energieertragswert von Ihrem Solaranbieter an. Achten Sie darauf, dass der Solaranbieter ihnen solare Ertragszahlen in Kilowattstunden zusichert (und nicht: solare Ertragszahlen in Prozentwerten). Rechnen Sie diese solaren Ertragzahlen in Kilowattstunden in Euro Energiekostenersparnis um, um sich ein Bild darüber zu verschaffen, wie viel Kilowattstunden-Energieersparnis in Euro Sie durch die Solaranlage erwirtschaften. Machen Sie sich bewusst, dass Sie hauptsächlich einen Solaren Ertrag im Sommer erwirtschaften und diesem Ertrag auch ein entsprechender Bedarf an Wärme gegenüberstehen muss, sonst wirkt sich der erwirtschafte solare Ertrag nicht auf Ihren Geldbeutel positiv aus, sondern "verpufft" im "Nirvana".
Achten Sie darauf, dass sich diese solare Ertrags-Bestätigung auf die bei Ihnen installierte Kollektorgröße bezieht, und dass ebenfalls der Wärmedämmungsgrad Ihres Gebäudes darin Berücksichtigung gefunden hat, d.h. lassen Sie möglichst feststellen, wie hoch Ihr Gesamt-Heizwärmebedarf (Trinkwassererwärmung und Raumheizungswassererwärmung) sein wird.
Eine solare Raumheizungsunterstützung ist in der Regel bei Niedrigenergiehäusern sinnvoll, da hier der Heizbedarf entsprechend gering ist. Aber beachten Sie: Effizienter wird die Solaranlage dadurch nicht, nur weil Sie ein Niedrigenergiehaus haben. Der solare Ertrag durch die Solaranlage in Kilowattstunden ist in allen Fällen, sprich Haustypen, der gleiche, egal wie gut oder schlecht Ihr Haus gedämmt ist. Allerdings wird behauptet, dass eine Solaranlage effizienter arbeitet, weil das Temperaturniveau in einem Niedrigenergiehaus geringer ist, und die Solaranlage dadurch nicht gezwungen ist, ein höheren Temperaturbereich zu erreichen. Denn beachten Sie: Es bedarf mehr Heiz-Energie, Wasser von 50 auf 60 Grad aufzuheizen, als von 20 auf 30 Grad, obwohl in beiden Fällen die Temperaturdifferenz 10 Grad beträgt. Dadurch wird klar, warum eine solare Raumheizungsunterstützung grundsätzlich am effektivsten bei Niedrigtemperaturheizungen, sprich Fußbodenheizungen, realisiert werden sollte, da bei dieser Heizungsart das Wasser nicht so hoch aufgewärmt werden muss. Dennoch kann sich gerade bei Altbauten eine thermische Solaranlage mit Heizungsunterstützung eher lohnen im Vergleich zu Niedrigenergiehäusern. Das liegt daran, dass Altbauten noch bis in den Frühsommer an kalten Tagen einen nennenswerten Heizwärmebedarf haben, der gerade in dieser Jahreszeit für eine optimale Wärmeproduktion aus Sonnenkollektoren sorgt. Bei NEH endet die Heizperiode dagegen schon bei 12°C Außentemperatur - da bleibt viel mehr Wärme ungenutzt im Kollektor.
Gehen Sie mit der "Faustformel" und dem heutigen Stand der Technik (09.12.2007) davon aus, dass Sie für 5-10 qm Wohnfläche, die beheizt werden soll, ca. 1qm - Solarkollektorfläche benötigen. Wichtig: Bei der Ermittlung der Wirtschaftlichkeit der solaren Raumheizungswassererwärmung spielt nicht die Anzahl der im Haushalt befindlichen Personen eine Rolle, sondern die qm-Fläche, die beheizt werden soll.
Lassen Sie sich von Ihrem Solarkollektor-Hersteller schriftlich bestätigen, welches Frostschutzmittel bei Ihrem Kollektor eingesetzt werden darf, wenn es nicht bereits in der Dokumentation des Solarkollektor explizit angegeben ist. Lesen Sie sich die Dokumentation des Kollektors bezüglich dieses Punktes sorgfältig durch, damit es bei späteren Undichtigkeiten nicht zu Gewährleistungsverlusten kommen kann, da Sie u.U. nicht das richtige Frostschutzmittel verwendet haben und sich nicht an die Vorgaben des Herstellers gehalten haben.
Lassen Sie sich auf jeden Fall einen solaren Wärmemengenzähler einbauen, mit dem Sie jederzeit ablesen können, wie sich die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage bemisst. Achten Sie darauf, dass es sich nicht um Wärmemengenzähler handelt, die einen Solaren Ertrag nur rechnerisch ermitteln. Diese Geräte sind wertlos, da diese Geräte nicht gleichzeitig die Funktionsfähigkeit der Solaranlage überprüfen. Diese Wärmemengenzähler sorgen auch NICHT dafür, daß die Solaranlage "ausgebremst" wird und die Wirtschaftlichkeit leiden würde, wie auch oftmals von vermeintlichen Solar-Fachleuten erzählt wird.
Machen Sie sich bewusst, dass ein Wärmemengenzähler nur den Bruttoertrag der solar-erwirtschafteten Energiemenge ausweist. Die Anzeige auf Ihrem Wärmemengenzähler bedeutet somit nicht auch die effektive Energiekostenersparnis, da der Wärmemengenzähler verständlicherweise nicht anzeigen kann, ob Sie zum Zeitpunkt des solaren Wärmeertrages auch einen entsprechenden Wärmebedarf hatten, den Sie mit der Solarwärme abgedeckt haben.
Seit Januar 2007 gibt es angeblich einen solaren Wärmemengenzähler, der auch die ordnungsgemässe Funktionsweise des Solarkollektors überprüft, siehe " Fehlerchecklisten".
Lassen Sie die Heizungsanlage und Solaranlage nur komplett von einem Solarheizungsbauer installieren. Vermeiden Sie somit die Beauftragung von Subunternehmern und nehmen Sie diese Klausel im Vertrag mit auf. Schliessen Sie nur mit EINEM Solarheizungsbauer einen Vertrag, der die Komplettgewährleistung für die Solaranlage und die Heizungsanlage übernimmt.
Lassen Sie sich eine Liste aller Referenzobjekte des Solarheizungsbauers geben und statten Sie diesen Objekten einen Besuch ab und informieren Sie sich bei diesen Kunden über die Abwicklung und Installation des Solarauftrages. Prüfen Sie vor Ort und informieren Sie sich vor Ort über die Installation, Inbetriebnahme und Funktionsweise der solaren Trinkwassererwärmung und insbesondere über die solare Raumheizungsunterstützung und fragen Sie nach den "solaren Erträgen" in Euro, die die Betreiber der Solaranlagen erwirtschaftet haben. Lassen Sie sich diese "solaren Erträge", wenn möglich durch Aufzeichnungen und/oder Heizkostenabrechnungen vor und nach Einbau der Solaranlage belegen. Ich sage Ihnen aufgrund eigener Erfahrungen voraus: Sie werden bei hartnäckigem Nachfragen feststellen, dass viele Solaranlagenbetreiber nicht in der Lage sind, Ihnen die genauen solaren Ertragswerte mitzuteilen.
Achten Sie darauf, dass von dem Solarheizungsbauer nur ORIGINAL-Komponenten verwendet werden und keine minderwertigen Komponenten. Achten Sie auch darauf, daß hochwertiges Dichtungsmaterial verwendet wird, da die Solaranlage gerade im Sommerbetrieb mehr als 100 Grad heiß werden kann. Vergewissern Sie sich schriftlich, dass Sie auch nach Jahren noch Ersatzteile, insbesondere für die Solarsteuerung bekommen. Vergewissern Sie sich dass der Solarhersteller auch Ersatzteile über einen längeren Zeitraum (mindestens 20 Jahre) liefern kann und lassen Sie sich das schriftlich bestätigen. Die Lieferung von Ersatzteilen könnte ansonsten auf Dauer ein Problem werden.
Unterschreiben Sie eine Abnahme des Solarauftrages erst, wenn die Anlage über einen längeren Zeitraum (mindestens 3 Monate) ordnungsgemäß funktioniert hat. Denn Sie müssen wissen: Wenn Sie eine Abnahme unterschreiben, dreht sich die Beweislast um, und Sie als Solarkunde müssen beweisen, dass die Solar-Anlage u.U. nicht ordnungsgemäß funktioniert. Vor Abnahme muss der Solarinstallateur (und nicht Sie) im Streitfall beweisen, dass die Solaranlage ordnungsgemäß funktioniert. Das ist der feine (aber sehr wichtige) Unterschied. Da die technische Umsetzung der Steuerung der solaren Raumheizungsunterstützung kompetentes solares Fachpersonal erfordert, sollten Sie gerade bezüglich der solaren Raumheizungsunterstützung bezüglich der Abnahme einen Termin in der Heizperiode im Herbst/Winter vereinbaren.
Wenn Sie BAFA-Zuschüsse bzw. Öffentliche Mittel für die Solaranlage erhalten haben, müssen Sie damit rechnen, daß nach 3 bis 5 Jahren ein Kontrollbesuch über die ordnungsgemäße Inbetriebnahme und Funktionsfähigkeit der bezuschussten Solaranlage erfolgen wird. Dadurch wird ein Subventionsbetrug ausgeschlossen. Sehr wichtig: Lassen Sie sich diese Zuschüsse erst dann auszahlen, wenn die Anlage ordnungsgemäß in Betrieb gegangen ist. Sollte Ihnen der Solarheizungsbauer frühzeitig den Vorschlag machen, eine Rechnung über die Solaranlage zu erstellen, obwohl die Anlage noch nicht in Betrieb gegangen ist, kündigen Sie den Vertrag mit dem Solarbauer, denn der Solarheizungsbauer handelt unseriös und Sie begehen Subventionsbetrug. Ich musste den Solar-Zuschuss am 06.07.2000 zurückzahlen, weil die Solaranlage nicht zweckentsprechend funktionieren würde, siehe Schreiben des Landesinstitut für Bauwesen in Dortmund vom 06.07.2000.
Neu ab 2007: Der Zuschuss-Antrag braucht erst nach Fertigstellung der Solaranlage gestellt werden. Bis 2006 musste der Förderantrag vor Kaufvertrag einer Solaranlage gestellt werden. Weitere Infos auf der BAFA-Webseite.
Informieren Sie sich ausgiebig über die Gewährleistungsfristen. Sie sollten auch eine 5% der Auftragssumme als Bankbürgschaft absichern lassen. Ab 01.01.2002 gibt es ein neues EU-Verbraucherschutzgesetz, was für Kunden eine Verbesserung der Gewährleistungsfristen darstellt. Für Bauleistungen sind demnach sogar 5 Jahre Gewährleistungen vorgesehen.
Sollten Sie einen Gutachter in Anspruch nehmen müssen, der vom Gericht bestellt worden ist, lassen Sie ausreichend unabhängige Zeugen bei VOR-ORT-Terminen auflaufen, die die alle Arbeiten des Gutachters später u.U. bezeugen können. Achten Sie unbedingt auch darauf, daß keine Teilarbeiten des Gutachters undokumentiert bleiben. Dokumentieren Sie alle Arbeiten des Gutachters mit Fotos. Die kleinste Lücke in der eigenen Dokumentation kann gravierende Auswirkungen haben, auch wenn es sich um vereidigte Gutachter handelt. Die Sorgfaltspflichten des Sachverständigen sollte man auch kennen und wissen, dass der Sachverständige
sein Gutachten nicht vereinfacht auf Mutmaßungen aufbauen darf.
Auf Anfrage nenne ich m.E. seriöse Solaranbieter und Solarfachleute, die ich empfehlen kann, da sie objektiv über die Effizienz thermischer Solaranlagen beraten. In der Vergangenheit hatte ich eine Namensliste von Solarfachleuten veröffentlicht. Allerdings herrschte Verstimmung unter den Solarfachleuten, die nicht zusammen mit angeblich weniger kompetenten Solarfachleuten genannt werden wollten. Somit habe ich mich entschlossen, alle Namen zu entfernen und auf Anfrage Solarfachleute zu nennen, die zu dem jeweiligen Profil der Anfrage meines Erachtens passen.
Kostenlose Foren im Internet mit kompetenten Fachleuten, wo Sie weitere umfangreiche Informationen über die Solarenergie und Heizungstechnik erhalten:
Hinweis: Diese drei Foren werden nicht von www.solarkritik.de moderiert.
Einige Webseiten und Informationen mit dokumentierten Solarertrag:
(sowohl bei Solarthermie als auch PV):
Bitte berücksichtigen Sie aber auch hier: Die angegebenen Kilowattstunden "Solarertrag" bei der SOLARTHERMIE bedeuten nicht eine Verminderung der benötigten kWh-Heizenergie in gleicher Höhe, da "Wärmebedarf" und "Wärmeertrag" oftmals zeitlich nicht übereinstimmen.
Vorteile (positive Eigenschaften) einer thermischen Solaranlage:
Bei aller Kritik, die bislang auf dieser Solarhomepage an der thermischen Solartechnik veröffentlicht worden ist, sollte es bezüglich der Objektivität nicht vermieden werden, auch die positiven Eigenschaften einer thermischen Solaranlage klarzustellen:
1. Ökologischer Nutzen:
In der Solarwerbung wird viel zu selten darauf eingegangen, daß eine thermische Solaranlage mit der heutigen Technik
insbesondere einen ökologischen Nutzen hat, denn der CO2-Ausstoss kann mit einer thermischen Solaranlage, insbesondere
in den Sommermonaten vermindert werden. Allerdings sollte man berücksichtigen, daß jeder einzelne Haushalt nur einen
Bruchteil an CO2-Ausstoss-Verringerung bewirken kann. Aber auch durch eine Vielzahl von Solaranlagen kann der C02-Ausstoss
nicht effektiv und nicht merklich vermindert werden. Der angeblich klimaschädliche CO2-Ausstoss könnte
erheblich vermindert werden, wenn solartechnisch eine effektive Raumheizungsunterstützung gewährleistet werden könnte.
Mit dem jetzigen technischen Stand der Solartechnik kann man eine eigene Solaranlage etwa mit einem "Wasserglas vergleichen,
mit dem man einen Waldbrand löschen will". Man muss sich fragen, warum thermische SOLARANLAGEN nicht stärker in
Industriebetrieben eingesetzt werden, die wärmeintensive Produktionsvorgänge benötigen...
Allerdings sollten Sie ebenfalls berücksichtigen, dass es gegenwärtig erheblich Zweifel daran gibt, ob C02 überhaupt das Klima
beeinflusst und das alles nur ein sehr gut organisierter, politisch-gesteuerter Marketing-Trick ist.
2. Solare Schwimmbad-Beheizung
Der in meinen Augen einzige wirksame Anwendungsbereich für den einzelnen Privathaushalt, der für eine Solaranlage
bezüglich günstiger Amortisationszeiten spricht, wäre die solare Schwimmbadbeheizung in den Sommermonaten.
Denn in den Sommermonaten sind die meisten Sonnenstunden verfügbar bei gleichzeitigem starken Bedarf an Warmwasser für
die Schwimmbadbeheizung. In diesem Anwendungsbereich deckt sich Bedarf mit Sonnenscheindauer.
3. Psychologie
Von Solaranwendern, die eine thermische Solaranlage einsetzen, hört man des öfteren, daß Ihnen ein besonderes
positives Gefühl umgibt, wenn Sie wissen, daß das warme (Trink)-Wasser, welches sie gerade benutzen, von der Sonne
erwärmt worden ist. Dieser psychologisch positive Eindruck, der von der Solaranlage ausgeht, sollte nicht unterschätzt, aber
auch nicht überbewertet werden. Dieser psychologische Eindruck kann sich auch sehr schnell abnutzen. Häufig nutzt die
Solarwerbung gerade dieses Feature beim potentiellen Solarkunden psychologisch aus.
4. Kessel arbeitet im Sommer durch die Solaranlage weniger oder gar nicht, dadurch Verschleissminderung des Kessels:
Häufig wird von den Solarfachleuten damit geworben, daß durch den Einsatz der Solaranlage die konventionelle
Heizanlage (i.d.R. der Gasbrennwertkessel) geschont wird, da der Kessel im Sommer fast ausgeschaltet bleibt, da das
Trinkwasser (und Dusch und Badewasser) durch die Sonne ausreichend erwärmt werden würde.
Diese Erfahrung mag bei einer optimal installierten Anlage zutreffen. Ich kann allerdings diese Erfahrung nicht teilen.
Jeder potentielle Solarkunde muss für sich selbst entscheiden, ob sein ökologisches Bewusstsein groß genug ist, um die Investition in eine Solaranlage bei langer Amortisationszeit sinnvoll ist. Ich hoffe, dass diese Homepage dabei wertvolle Entscheidungshilfen bieten konnte.
Wenn Sie noch weitere Fragen haben, können Sie mich auch gerne anmailen:
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