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06
May
2011
Grad des wissenschaftlichen Verständnisses (GDWV) in der Klimaforschung PDF Drucken
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. April 2012 um 11:01 Uhr
GDWV_IPCC2007
Die nebenstehende  Abbildung stammt aus dem bisdato letzten IPCC-Bericht  2007 und zeigt die sog. "Komponenten des Strahlungsantriebs". Diese Abbildung stellt eine Visualisierung der Begründung dar, warum man beim IPCC der Auffassung ist, daß das anthropogene Kohlendioxid (CO2) maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich wäre.

Beachtenswert an dieser Abbildung sind aber mehrere Details, z.B die Spalte ganz rechts "GDWV". Hinter dieser Abkürzung verbergen sich die vier Worte "GRAD DES WISSENSCHAFTLICHEN VERSTÄNDNISSES". Sie werden feststellen, daß nur beim CO2-Thema der Grad des wissenschaftlichen Verständnisses als "hoch" ausgewiesen worden ist.  (rote Pfeile in der Grafik von SOLARKRITIK.DE)

Bei allen anderen SA-Faktoren ist der Grad lediglich "mittel" bis "niedrig". Daran wird dokumentiert, daß man beim IPCC die Komplexität des Wetter- und Klimageschehens noch gar nicht vollständig analysiert und verstanden hat (!), aber trotzdem CO2 als die angebliche "Hauptursache" für "Klimawandel" ausgemacht hat.

Bei WIKIPEDIA ist die folgende Variante der obigen Grafik aus dem IPCC-Bericht 2007 zu finden:

GDVW_Wikipedia_20090720
Fällt Ihnen an beiden Grafiken ein wichtiger Detail-Unterschied auf ?

Bei der WIKIPEDIA-Grafik wurde die wichtige Unterscheidung "natürlich" und "anthropogen" weggelassen, die sich in der IPCC-Grafik noch am linken Rand der Grafik quergeschrieben befindet. Insofern ist auch zu beachten, daß bei der gesamten  politisierten Klimadiskussion die natürlichen Einflüsse auf das Wetter- und Klimageschehen vollständig vernachlässigt, weggelassen und sogar entfernt werden. Man blendet die natürlichen Faktoren auf das Wettergeschehen beim IPCC einfach aus. So wird z.B. die unterschiedliche Wolkenbildung und Wolkenintensität in Klimamodellen nicht berücksichtigt, weil diese Komplexität mit den heute zur Verfügung stehenden Rechner-Leistungen nicht darstellbar ist.

Schauen Sie auch den folgenden sehr sehenswerte arte-Bericht über "Das Geheimnis der Wolken" vom  02.04.2010, in dem der dänische Wissenschaftler Henrik Svensmark um die Anerkennung seiner Forschungen um die Entstehung und Einfluss von Wolken und Wolkenbildung auf das Wettergeschehen kämpft (Playlist in 4 Teilen, Gesamtlänge: ca. 50 Minuten):




Ausgerechnet diese in dem obigen Video dargestellte wichtige Solarstrahlung der Sonne und dessen Einfluss auf die Wolkenbildung wird in der IPCC-Grafik als "natürlich" ausgewiesen, aber auch nur mit einem angeblich "geringen  wissenschaftlichen Verständnis" belegt. Man gewinnt den Eindruck: Was "politisch nicht passt" und/oder "politisch nicht gewollt ist", wird vom IPCC mit einem "geringen wissenschaftlichen Verständnis" belegt bzw. ganz weggelassen. Was man beim IPCC nicht versteht, wird weggelassen.

Nun verstehen Sie anhand der oben dokumentierten Unbestimmtheit der Klimawissenschaft vielleicht, warum der Physiker Vince Ebert in seinem Comedy-Programm "Denken lohnt sich" von der Klimaforschung als "eine Wissenschaft von Homöopathen, bei denen die Beweisführung ein bischen "Huschi-Fuschi" ist..." spricht...siehe und höre Video 047


Update am 14.03.2012:

kaltesonneSeit Februar 2012 sorgt das Buch "DIE KALTE SONNE" für eine Klimadebatte in der deutschen Öffentlichkeit und in den Medien. Seltsam ist allerdings, dass auf Seite 147 des "klimarealistischen" Buches "DIE KALTE SONNE" auch die Spalte des GDWV aus der Grafik entfernt worden ist, obwohl in diesem Kapitel des Buches der niedrige Grad des wissenschaftlichen Verständnis über die Sonnenaktivitäten und Wolkenbildung eigentlich hätte intensiv und kritisch thematisiert werden können:

Kalte Sonne, Seite 147
SOLARKRITIK.DE hat den niedrigen Grad des wissenschaftlichen Verständnisses (GDWV) u.a. auch in diesem Video ab Minute 3:40 thematisiert.

Der Mit-Autor von "DIE KALTE SONNE", Sebastian Lüning, meint zu der Kritik von SOLARKRITIK.DE:

"Richtig, wir haben die Graphik etwas entschlackt, damit Leser ohne Klimahintergrund nicht gleich weiterblättern. Die Unsicherheiten haben wir im Text zum teil erwähnt. Aber sie haben recht, man sollte ads Thema vielleicht nochmal vertiefend mit GDWV in einem zukünftigen Blog-Post aufgreifend. Es ist schon Wahnsinn, mit welcher Nachkommastellenpräzision hier Vorhersagen getroffen werden, ob der Grad der wissenschaftlichen Erkenntnis in wichtigen Elementen „niedrig“ ist. Auch der sehr kleine Fehlerbalken der Sonne (bei niedrigem Verständnis!!) ist unerklärlich."

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