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22
May
2011
Zweifelhafte Klima-Glaubwürdigkeit des deutschen Journalismus PDF Drucken
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. Mai 2011 um 18:22 Uhr
RZ20061222_Eisberg
Die links-stehende Zeitungsanzeige wurde am 22.12.2006 (wohl nicht nur) in der Recklinghäuser Zeitung veröffentlicht, und wurde im Rahmen einer Image-Kampagne für das hiesige Zeitungswesen verwendet, am Ende mit dem Slogan:

-----------------  Die Zeitungen. Wer liest, versteht. --------------------

Diese Zeitungsanzeige "in eigener Sache" sollte wohl zur Verbesserung des Image und der Verdeutlichung der Notwendigkeit einer täglichen Tageszeitung dienen.

In dem nebenstehenden Beispiel sollte wohl dem Zeitungsleser suggeriert werden, daß der Leser in deutschen Tageszeitungen immer objektiv über die CO2-Klimaproblematik, das angebliche Abschmelzen der Eisberge (in der Arktis) durch die angeblich menschengemachte globale Erwärmung in der Zeit von 1997 bis 2006 und über die widersprüchlichen Behauptungen und Absichtserklärungen von Politikern zur Bekämpfung der globalen Erwärmung  informiert werden würde.

Wenn es wirklich mal SO wäre...

...und die Tageszeitungen würden obkektiv und über alles informieren

Aber wohl nicht nur bei SOLARKRITIK.DE hatte diese Zeitungsanzeige zur Imageverbesserung des Tageszeitungswesens genau das Gegenteil bewirkt.

Denn die peinliche phototechnische Manipulation der Größe des Eisberges dürfte auch jedem Leser spätestens auf dem 2. Blick auffallen. Denn es ist immer der gleiche Eisberg, der vor immer dem gleichen Horizont, aber in unterschiedlichem Abstand abgebildet worden ist.

Denn es ist zeitlich immer der gleiche Eisberg und dieser Eisberg ist auf den vier Bilder nur scheinbar geschmolzen, sondern der Eisberg wurde aus unterschiedlichen Entfernungen abgebildet bzw. wurde die Größe des Eisberges durch ein Grafik-Programm am Computer verkleinert und dann wieder vor dem gleichen Hintergrund reinkopiert.

Denn es ist deutlich zu sehen, daß auf dem Eisberg immer die gleichen Schatten zu erkennen sind, was - wenn er wirklich kleiner geworden und im Laufe der Zeit geschmolzen wäre - in dieser identischen Form, wie auf den vier Fotos  dargestellt, faktisch nicht möglich gewesen wäre. Durch die vier unterschiedlich-gestalteten Rahmenlayouts der vier Abbildungen sollte ebenfalls der irreführende Eindruck vermittelt werden, es würde sich zeitlich um vier verschiedene Fotos über ein-und-denselben Eisberg handeln.

Rufen Sie die verlinkte .pdf-Datei auf, dann sehen Sie ganz deutlich, daß es sich auf den vier Fotos immer um jedesmal die gleiche Abbildung des Eisberges handelt.

Wenn das deutsche Presse- und Zeitungswesen solch eine Verdummung der Leser für  "objektive CO2-Klimaaufklärung" hält und dem Zeitungsleser durch solch eine peinliche Fotomontage glaubhaft vermittelt werden soll, daß, "wer Zeitungen liest, (mehr) verstehen würde", was im Rahmen der CO2-Klimadiskussion in Zeitungen berichtet werden würde, der beleidigt wohl mit dieser Fotomontage nicht nur die Zeitungsleser.

Diese peinliche Zeitungsanzeige ist eine "Steilvorlage" für jeden Kritiker einer täglichen Tageszeitung, sich seine Informationen doch besser bei "unabhängigen und (fast) kostenlosen Medien" im Internet zu holen, aber nicht mehr aus der täglichen Tageszeitung vor Ort.

HolgerWormerWie subtil der deutsche Journalistik-Professor Holger Wormer eine kritische Klimadiskussion auf Basis der Kernfrage der Klimapolitik verhindert hat, hat SOLARKRITIK.DE in dem folgenden, selbstgedrehten Video dokumentiert:








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