17 Mar 2010 |
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Mail vom 22.03.2010
Wir wollen in diesem, spätestens nächstem Jahr zurück nach Deutschland und wollen dort ein kleines Holzhaus (eher eine HOLZHÜTTE!) bauen, unser 3. Haus. Also, vorab haben Sie meine Überlegungen betreffs SOLAR nur gefestigt, und ich war froh, damals auf Ihre Seite zu treffen. Handgearbeitete Kacheln und Aufbau (Heizgröße für 110 qm) für -vor 10 Jahren- 1250 €!! Versteuert! Tja, Deutsche sind wie Lemminge: einer rennt los - und alles hinterher. Selbst denken macht ja auch Arbeit, rechnen auch.
Sehr geehrter Herr Hoffmann, Zu Ihrer Geschichte mit der Akteneinsicht: wenn es nicht schwarz auf weiß zu lesen wäre, würde ich es nicht glauben wollen. Da haben wir doch Gestapo und Stasi zusammen in Reinkultur! Ich habe ja aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit Gerichten schon lange die Einschätzung daß wir eine Willkür-Justiz haben, aber daß es so weit geht, habe ich bisher nicht vermutet. Würden Sie mit dem gleichen Engagement und der gleichen Hartnäckigkeit für den Solarschwachsinn kämpfen, wäre Ihnen das Bundesverdienstkreuz sicher, Sie würden zu jeder öffentlich-rechtlichen Talk-Show geladen und würden als Berater des Umweltministers ein schönes Honorar einstreichen. Und jeder Richter würde nur zu Ihren Gunsten entscheiden und alle anderen abbügeln. Zu einem anderen Thema: Über die magere Ausbeute bei Solaranlagen haben ja viele Nutzer ihre Erfahrungen gemacht Hier möchte ich Ihnen über meine Erfahrungen mit der Anfälligkeit der Solaranlage der Fa. Junkers berichten. Die Anlage wurde im Juli 2007 eingebaut: Flachkollektor, Fläche 14,22 m² Dachneigung direkt nach Süden 35°, in Bühlertal nebelfreie Halbhöhenlage mit offiziell 1800 Sonnenstunden, Schichtpufferspeicher 750l, solare Heizungsunterstützung. Wir haben Wert auf einen Wärmemengenzähler gelegt, von dem der geschäftstüchtige (betrügerische) Heizungsbauer Arnold M. vehement abgeraten hat (Sie können doch die Stunden sehen, die die Anlage läuft, das reicht doch) Der Solarregler (TDS 2) mit Wärmemengenzähleranschluß gab immer wieder den Geist auf und wurde insgesamt 3X auf Garantie ausgetauscht, bis ich mich an die Fa. Junkers wandte, die einen neu entwickelten Regler (TDS 300) auf Kulanz anbot und diesen im Dezember 2008 von einem für Junkers arbeitetenden Spezialbetrieb eingebauen ließ. Eine Einweisung erfolgte nicht, der Regler blinkte rot und tat gar nichts. Die "Spezialfirma" schickte mir auf meine Bitte eine Bedienungsanleitung, aus der hervorging, daß der Regler noch gar nicht in Betrieb war. Ein Anruf bei Junkers ergab, daß die "Spezialfirma" versäumt hatte, die zugehörigen Fühler, auch auf dem Dach auszutauschen. 4 Tage später kündigte sich die "Spezialfirma" an, um die Fühler auszutauschen. Da für diesen Tag nachmittags Regen angekündigt war, bat ich, den Austausch vormittags vorzunehmen. Nichtsdestotrotz kam die Fa. am Nachmttag und konnte wegen Regen nicht aufs Dach. Schlauerweise wechselte man aber nur den Fühler am Pufferspeicher und ging dann wieder. Als ich nach Hause kam, lief die Pumpe auf vollen Touren im Dauerbetrieb (man schrieb den 09. Dezember 2008 und es wurde immer kälter) . Da ich nicht das gesamte Bühlertal über die Kollektoren beheizen wollte und die Spezialfirma nicht erreichbar war, rief ich bei Junkers direkt an und wurde dort auch so eingewiesen, daß ich wenigstens die Pumpe über den Regler im Expertenmodus abschalten konnte. Für den 24.12.2008 war dann trockenes Wetter gemeldet, die "Spezialfirma" sagte sich an, sicherheitshalber schickte ich noch eine mail, ob sie alle Fühler, auch den für den Wärmemengenzähler dabeihätten. Antwort: das hätten Sie mir vorher sagen müssen, den muß ich erst bestellen (toll, ich bin Mediziner und dort ist die Spezialfirma) Nun kam der strenge Winter, viele Heizungen fielen aus, und so wurde es Mitte März, bis die Spezialfirma wieder kam und der Fühler auf dem Dach wurde gewechselt, mit Seitenschneider und Klebeband!! ( da entstehen doch Temperaturen um die 200 Grad am Kollektor!!) Damit ist für die Spezialfirma das Werk getan und die beiden Herren schicken sich an, zu gehen. Ich erwähne nochmals, daß auch der Fühler am Wärmemengenzähler getauscht werden müßte. Da ich auf taube Ohren stoße, rufe ich bei Junkers an und gebe den Hörer an den einen Techniker weiter. Nach dieser Intervention tauschte die Spezialfirma auch den Fühler am Wärmemengenzähler aus. Nun lief die Anlage einigermaßen, es wurden aber nur sehr egringe Wärmemengen gezählt (etwa 1/3 der sonst üblichen Menge) Nach zahlreichen Anrufen schickte man mir endlich am 30. Juli 2009 einen Techniker, der sich offensichtlich auskannte und den Fehler nach 20 min. fand. Nun dachte ich, wir hätten endlich Ruhe: aber an einem Sonnentag (4 Std. strahlende Sonne) stellte ich fest, daß die Anlage nicht läuft, der Dachfühler (der mit dem Klebeband) zeigte nur 18°. Nun kam wieder die Spezialfirma und als erstes flog das Klebeband vom Dach, dann erfolgte die Diagnose:: Marderbiß !!!!!!!. Ob dies stimmt, kann ich nicht nachprüfen ( ich habe Höhenangst und gehe nicht aufs Dach.)Lt Monteur kommen Marderbisse an der Solaranlage sehr häufig vor. Wenn dem so sein sollte,fragt man sich doch, warum die Fa. Junkers (und andere?) nichts dagegen tun, da gibts doch Möglichkeiten wie Stahlummantelung o.ä. Ich kann mir vorstellen, den ganzen Ramsch eines schönen Tages rauszureißen (dann hätte meine Frau wieder mehr Platz, die Wäsche im Keller aufzuhängen) und eine ganz normale und funktionierende Heizung zu haben. Die Anlage hat € 12.000.- gekostet, mit € 3.000.- für den Weiterverkauf wäre ich zufrieden und wir hätten unsere Ruhe. Da wir mit der neuen Heizung frieren (sie ist durch die Niedertemperatur nicht ausreichend dimensioniert worden und gleichzeitig wurden die bisherige sehr angenehmen und sparsamen Heizleisten entfernt und durch schwachsinnige Konvektionsheizkörper ersetzt) heizen wir deutlich mehr den Kachelofen mit Holz (5 Stehr mehr in dieser Saison = ca 8.000KW/h) und kommen so auf 33.000 KW Gas + 4.500 KW/h Solaranlage + 8.000 KW/h Holz auf den fast gleichen Heizenergieverbrauch wie mit der alten Anlage (Heizölverbrauch über 16 Jahre durchnittlich 4339l = 43390 KW/h). Mit freundlichen Grüßen Mail vom 21.02.2010 Sehr geehrter Herr Rainer Hoffmann, Mit freundlichen Grüssen
Hallo Herr Hoffmann, ich bin auch zufällig auf Ihre Seite gestossen, weil ich mich auch für eine heizungsunterstützte Solaranlage für mein Haus mit West-/Ost-Dach- Ausrichtung interessiere. Nach diesen Aussagen kann ich nun das alles zu den Akten legen....
Sehr gut, das jemand das mal informativ darstellt, was da getrieben wird. Ich habe gerade neu gebaut und mich mit diesem, wie auch mit dem Thema Dämmung auseinandersetzen müssen und bin am Ende (nach wirklich einfacher Rechnerei) von beiden Dingen gänzlich weg gekommen. Sowohl das eine wie auch das andere bringt nicht die Versprochene und beworbene Energieeinsparung. Beides ist eine grosse Schweinerei und Lobbyismus bis zum bitteren Ende. Es grenzt schon fast an Gehirnwäsche, was da in den Medien getrieben wird, wenn man erstmal wachgerüttelt ist und mit kritischen Auge auf diese ganzen Machenschaften schaut. Ich bin am Anfang meiner Bauphase auf die Homepage von Konrad Fischer ( http://www.konrad-fischer-info.de/sitemap4.htm#7) gestossen, der ist zwar sehr speziell, aber mir hat er die Augen geöffnet. Ob alle Behauptungen dort so stimmen, kann ich manchmal nicht nachvollziehen, weil mir die Zeit oder der Hintergrund dazu fehlt, aber der kritische Blick reicht meist schon aus, um hinter die eine oder andere Schwindelei zu kommen:) Nun habe ich ein massives Blockhaus mit einem Kachelofen gebaut und bin damit bisher durchaus zufrieden. Vielen Dank für Ihre Mühen und Ich hoffe Sie halten weiter durch Beste Grüsse aus Rheinhessen |



