08 Apr 2011 |
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Die nebenstehende Recherche dokumentiert, daß in den ARD-Leitlinien 2011/2012 die "politische Unabhängigkeit" abermals entfernt worden ist.
In den ARD-Leitlinien 2009/2010 auf Seite 72 wurde folgendes festgeschrieben: "Die ARD verpflichtet sich dazu, in der ganzen Bandbreite der journalistischen Formen über alle wichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlich relevanten Themen zu berichten und sich dabei an die Grundsätze der Objektivität und politischen Unabhängigkeit, Nachhaltigkeit, Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt zu halten. Damit leistet die ARD einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag zur demokratischen Willensbildung." In den ARD-Leitlinien 2011/2012, Seite 60 ist an gleicher Stelle nur noch folgende Passage zu finden:
„Das Angebot ist gekennzeichnet durch außerordentlich sachliche, faktenorientierte und politisch ausgewogene Berichterstattung." (FETT-Markierung durch SOLARKRITIK.DE) Ein Rückblick: SOLARKRITIK.DE hatte vor Jahren bereits festgestellt und dokumentiert, daß die "politische Unabhängigkeit" aus den ARD-Leitlinien 2007/2008 entfernt worden war. Daraufhin bestätigte der NDR-Intendant Lutz Marmor mit Schreiben vom 23.07.2008, daß die "politische Unabhängigkeit" in die Leitlinien 2009/2010 wieder schriftlich berücksichtigt werden wird, was ja dann auch geschehen ist. Hintergrund dieses Schreibens von Lutz Marmar vom 23.07.2008 war eine Öffentlichmachung dieser bedenklichen Fakten am 14.06.2008 auf der damaligen Jahreskonferenz von Netzwerk-Recherche, was in dem Video 021 dokumentiert ist. In diesem Schreiben vom 23.07.2008 nimmt der NDR-Intendant Lutz Marmor auch zu einem Schleichwerbung-Vorwurf in einer ARD/NDR "Ratgeber"-Sendung Stellung, was SOLARKRITIK.DE unter VIDEO 041 dokumentiert hatte.
Und nun wieder zurück zu den ARD-Leitlinien 2011/2012: Es ist klar festzuhalten und deutlich zu machen, daß "politisch unabhängig" faktisch nicht das Gleiche bedeutet, wie "politisch ausgewogen". Denn eine "politische Ausgewogenheit" kann faktisch nur praktiziert werden, wenn eine "politische Unabhängigkeit" erst gar nicht vorhanden ist. Es ist sehr seltsam, daß eine "politische Ausgewogenheit " praktiziert werden soll, die aber laut Grundgesetz eigentlich gar nicht vorhanden sein darf. Ein Zustand, der in diesen Leitlinien 2011/2012 schriftlich dokumentiert wird, der das Entfernen der "politischen Unabhängigkeit" in den ARD-Leitlinien 2007/2008 faktisch in bedenklicher Weise noch übertrifft. Die ARD könnte u.U. damit argumentieren, daß in den ARD-Leitlinien 2011/2012 unter dem "Kapitel 01 Leitlinien und Qualitätsdiskussion" folgendes geschrieben steht: "Sie (die Telemedienangebote) berichten journalistisch distanziert und folgen nicht den Interessen politischer, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher oder ethnischer Gruppen, sondern den Interessen der gesamten Gesellschaft." (Markierung durch SOLARKRITIK.DE) ![]() Der obige Satz ist in dreierlei Punkten falsch bzw. bedenklich und widersprüchlich. Denn... 1. können "Telemedienangebote der ARD nicht journalistisch distanziert berichten" und können auch politischen Interessen nicht folgen, weil "Angebote" nicht berichten können, sondern es berichten ARD-Journalisten - also Menschen - die eigentlich bei ihren Berichterstattungen für die ARD und damit für den TV-Zuschauer als (politisch) unabhängig zu gelten haben. und 2. bedeutet auch die Formulierung einer angeblichen "Distanz zu politischen Interessen" eine Abschwächung der eigentlich notwendigen politischen Unabhängigkeit. Eine "Distanz" ist ebenfalls nicht gleichbedeutend mit einer "Unabhängigkeit". und 3. Wie ist es möglich, daß die ARD und die dortigen Journalisten sowohl "politisch ausgewogen" als auch "ohne politische Interessen" berichten können ? Denn wer "politisch ausgewogen" berichtet, hat ja zwangsläufig auch auf Basis "politischer Interessen" berichtet. Es wird in dieser Passage der Recherche über die ARD-Leitlinien 2011/2012 deutlich, daß die bei der ARD aktiven vermeintliche "Polit-Funktionäre" vielleicht versuchen, die notwendige "politische Unabhängigkeit" durch sprachliche Relativierungen (Unabhängigkeit --> Disanz) auf Dauer subtil zu "verwässern" und auszuhebeln, um damit den "politischen Einfluß" auf die ARD auf Dauer zu legitimieren. Aber damit noch nicht genug. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, wie die ARD in dem Erfahrungsbericht über die Umsetzung der ARD-Leitlinien 2009/2010 über das Thema "Klimawandel" berichtet. So wurde die ARD-Berichterstattung über die "UN-Klimakonferenz" nicht unter der Rubrik "Wissen" oder sogar "Wissenschaft" klassifiziert, sondern in der Rubrik "Kultur". Auch wurde die "UN-Klimakonferenz" als Thema der "Politik" klassifiziert: (Markierungen durch SOLARKRITIK.DE): Daran wird auch deutlich, daß die "UN-Klimakonferenzen" nichts mit "Wissen" und "Wissenschaft" zu tun haben, sondern zweifelhafte politische Veranstaltungen sind. Die Einordnung der "UN-Klimakonferenz" in die Rubrik "Kultur" vermittelt auch, daß die verantwortlichen "CO2-Klimagläubigen" eine zweifelhafte Transformation der Gesellschaft beabsichtigen. Aber schauen Sie auch, wie die ARD das Thema "Klimawandel" auf der Seite 34 in der Rubrik "09 Bildung, Wissen und Beratung" in der Revision der ARD-Leitlinien 2009/2010 im Rahmen der ARD-Leitlinien 2011/2012 beschreibt: (Markierungen durch SOLARKRITIK.DE): "Das Dossier "Klimawandel" informierte multimedial nicht nur über die Folgen des Klimawandels, sondern auch über die Chancen und Risiken erneuerbarer Energien." ![]() Interessant in diesem Zusammenhang ist also festzustellen, daß auch die ARD nicht vom "menschenverursachten Klimawandel", sondern nur vom "Klimawandel" spricht, den es aber auf der Erde bereits seit Jahrmillionen gegeben hat. Insofern ist zweifelhaft, inwieweit durch den natürlichbedingten (!) "Klimawandel" Chancen und Risiken erneuerbarer Energien definiert werden können oder gar objektiv über mögliche Folgen informiert werden kann, da es sich beim "Klima" um ein "chaotisches System" handelt. Denn für den menschenverursachten (!) Klimawandel gibt es bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis. Und die Kernfrage, die in dem folgenden Video dokumentiert wird, ist die entscheidende Frage für eine sinnvolle CO2-Klimawandeldiskussion, die man auch mal bei den "Verantwortlichen" bei der ARD zur Kenntnis nehmen sollte. ![]() Inwieweit das "CO2-Klimathema" ein umfangreicher Politschwindel sein könnte, kann sich jeder Leser hier auf diesen Webseiten selbst ein Bild machen. Seltsam, dass die ARD bis heute nicht über die "geschwindelten Behauptungen" berichtet hat, die der "Klimapapst" Schellnhuber von Oktober bis Dezember 2009 bei ARD und ZDF verbreitet hatte. Wenn Sie selbst auch recherchieren wollen: Die ARD-Leitlinien 2011/2012 können Sie als .pdf-Datei hier downloaden. *** |








