12 Jul 2010 |
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Am 11.07.2010 erhielt SOLARKRITIK.DE ein Mail, was sich kritisch mit dem bekannten solaren Forschungsvorhaben in Jülich beschäftigt und diesbezüglich auch heftige Vorwürfe gegenüber den Medien formulierte, die sich wohl ebenfalls weigern, über dieses Forschungsvorhaben kritisch zu berichten. Es heisst in dem Mail am 11.07.2010 wörtlich mit der Betreff-Überschrift: "Wir sind in einer Ähnlichen Situation wie Sie !":************************ "Sehr geehrter Herr Rainer Hoffmann, in unserer Nähe (ca 200m) wurde das Jülicher Solarkraftwerk errichtet und in Betrieb genommen. Was die Politik aus diesem Schwachsinn macht ist nun wahrlich eine Unverschämtheit. Hier nur kurz ein paar Fakten die wir nicht nur mit eigenen Augen gesehen haben sonder (falls Sie Interesse bekunden) auch Fotografisch festgehalten haben. Desweiteren ist dieser Solarturm in nächster Nähe von Strassen und Anwohnern errichtet worden. Die extreme Blendwirkung des miserabel justierten Systems schädigt nicht nur Kinderaugen sondern Blendet auch extrem den Straßenverkehr (Fotografisch Bewiesen!). Wir haben als Betroffenen schon öfters versucht diverse Medien (Print, Radio u. Fernsehen) zu Informieren. Was wir Feststellen mussten, war eine absolute Ignoranz für negative Schlagzeilen in diesem Bereich. Hier nur kurz ein paar Punkte: Die Umsetzung des Solarkraftwerkes Jülich spottet jeglicher Vernunft ! Wussten Sie das ein zusätzlicher Gasbrenner eingebaut wurde und dieser auch kräftig in Aktion kommt ! Wussten Sie das ständig die Hitzekacheln erneuert werden müssen da die Oberfläche Abplatzt ! Wussten Sie das durch die lächerliche Justiertechnik das Sonnenlicht nicht einmal zu 70% auf die zu erhitzende Fläche gebündelt wird ! Wussten Sie das zig Anlagen in USA und Spanien usw.. seit über 10 Jahren ohne Probleme laufen ! Wussten Sie das der Außenkorb nach einem kräftigen Wind in der Mitte überbrach und jetzt für Außenarbeiten ständig ein Kranwagen angemietet werden muss ! Wussten Sie das die Spiegel bei etwas stärkerem Wind brechen und gegen Neue ersetzt werden müssen ! Dazu eine lustige Geschichte. Letztens sahen wir einen Fischreiher der auf sein Spiegelbild losging, 3 bis 6 mal gepickt auf den Spiegel und dieser Zersprang. Kennen Sie schon den neuesten Witz in Jülich ? Fragt der Besucher: Na wie geht's dir denn in Jülich ? Antwortet der Jülicher: Na BLENDEND ! Aber hier scheint die Politik wieder einmal ein sogenanntes Vorzeigeobjekt für 30 Millionen in den Sand gesetzt zu haben. Ab und zu muss scheinbar das Rad in Deutschland neu erfunden werden ! Anstatt auf schon vorhandene bewährte Technik zurück zu greifen. Mit freundlichen und BLENDENDEN Grüßen aus Jülich." ***************** SOLARKRITIK.DE hat das Mail bewusst zum Zwecke der Authentizität wörtlich mit allen Rechtsschreibfehlern belassen. Nachfolgend auch eine Fotoscreenshow mit 9 Fotos, durch die die kritischen Behauptungen in diesem Mail, wie "Blendwirkung" und "Reparaturanfälligkeit" dokumentiert werden. Auf einem Fotos sind die Ersatzspiegel zu sehen, da die Spiegel sehr oft ausgetauscht werden müssen. Der einzige, der wohl an diesem Dilemma verdient, ist ein Metallbauer (in nächster Nähe) der die zersplitterten Spiegel von der Rahmenkonstruktion entfernt. Auf diesem Foto sieht man sehr schön die Rahmenkonstruktionen ohne Spiegelfläche (auf dem Boden liegend) ! Da gerade eben (12.07.2010, ca. 13Uhr) ein extremer Sturm aufkam, fuhren alle Spiegel in die momentane Lage (horizontal liegend), ansonsten würden diese Spiegel noch schneller bersten ! SOLARKRITIK.DE hat auf der Webseite vom "Solarturm Jülich" unter "Ziele" folgenden Hinweis gefunden: "In der nächsten Stufe wird untersucht, wie eine solche Anlage zum Hybridkraftwerk ausgebaut werden kann, dessen Gasturbine auf der Basis von Biomasse betrieben wird. Langfristig soll sogar die direkte solare Erzeugung von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen ermöglicht werden." Könnte diese "Gasturbine" den erwähnten "Gasbrenner" erklären ?? Laut Mitteilung aus internen Kreisen von Mitarbeitern des Solarturmes übernimmt wohl wahrhaftig ein Gasbrenner die Arbeit des Solarturmes, wenn die Sonne verdeckt ist. Nicht das erste Mal hätte sich dann damit herausgestellt, dass "konventionelle Kraftwerke" dazu benutzt worden sind, um die Effizienz der Ökoenergie mit "krimineller Energie" zu verbessern, wie z.B. im April 2010 in Spanien Auf der FAQ-Webseite zum Solarkraftwerk Jülich steht zu lesen: "Das solarthermische Demonstrations- und Versuchskraftwerk in Jülich lässt sich somit als ein "konventionelles Kraftwerk mit solarer Feuerung" bezeichnen, das weder für die auf dem Gelände anwesenden Fachkräfte noch für Besucher oder Anwohner ein besonderes Risiko darstellt." Auf die Fragestellung, ob auch Besuchergruppen das Solar-Kraftwerk besuchen können und dürfen, steht dann folgende Antwort: "Wir erhalten anhaltend einen wahren Ansturm derartiger Anfragen, sind jedoch aus organisatorischen und sicherheitstechnischen Gründen leider nicht in der Lage dem vollumfänglich gerecht zu werden." Erkennen Sie die Widersprüche ?? Schauen Sie auch das Bild links vom 20.08.2009 mit EX-Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, auf dem SOLARKRITIK.DE mit gelben Pfeilen beispielhaft die Stellen markiert hat, wo entweder Spiegel fehlen oder es bereits mit blossem Auge offensichtlich ist, dass diese Spiegel nicht ordnungsgemäss justiert sind. Aber Gabriel war immer schon auf diesen Augen blind gewesen. Bezeichnender Weise schaut er auf dem Foto ja auch gar nicht in diese Richtung...Lesen Sie auch die Recherche in SOLARKRITIK08, wo der Deutsche Bundestag bereits seit ca. 1998 festgestellt hat, dass solarthermische Kraftwerke in Deutschland nicht geeignet sind. Daran ist auch der Unsinn dieses Forschungsprojektes zu erkennen, oder wie würden Sie beispielsweise ein Forschungsprojekt in der Sahara bewerten, bei dem man vorgibt, die Effizienz von Winterreifen zu verbessern. |














