01 Aug 2010 |
|
Durch einen Leser wurde SOLARKRITIK.DE am 30.07.2010 auf eine beachtenswerte Stellenanzeige bei der Ökofirma JUWI aufmerksam gemacht. Suchen Sie einen neuen Arbeitsplatz?...dann lesen Sie mal:- Regionalrepräsentant/in "100% Erneuerbare Energien"
Hört sich ja relativ unspektakulär an, aber zu den Tätigkeitsbereichen soll u.a. gehören.: "Als Regionalrepräsentant/in unterstützen Sie die Präsenz von juwi in politischen Entscheidungsebenen auf Landes- und Kreisebene. Im Rahmen Ihres bestehenden Netzwerkes (...aha !!) zu politischen Vertretern (nochmal aha !!), Meinungsführern und Multiplikatoren (soll heissen: Journalisten und Medienvertretern) platzieren Sie das Leistungsportfolio von juwi." Und SOLARKRITIK.DE liegen schon mehrere TV-Sendungen vom ZDF, insbesondere über die Sendung ZDF-"Umwelt" vor, in der sich die Repräsentanten der Firma juwi bereits mehrfach "platzieren" konnten. Ja, SOLARKRITIK.DE kann bestätigen: Das Öko-Medien-Netzwerk steht und ist verwendbar. Dieser zu vergebene Regionalrepräsentantenarbeitsplatz ist nicht nur an eine Person zu vergeben, sondern dieser Arbeitsplatz soll wohl gleich flächendeckend für jedes Bundesland deutschlandweit von mehreren Personen besetzt werden, denn es heisst: "Durch Ihre politische Sensibilität können Sie die Einführung erneuerbarer Energien in Ihrem Bundesland wirksam unterstützen." und: "Im Rahmen Ihrer Tätigkeit entwickeln Sie bundeslandbezogene Strategien zur Unterstützung der Präsenz von Juwi und setzen diese um." "führen Sie ein regelmässiges Monitoring des landesbezogenen Ausbaus von erneuerbaren Energien durch" und "begleiten Sie energiepolitische Prozesse im Sinne der "100%-Vision"... Früher hiess es einmal: "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen..." und dann die "Krönung" der zukünftigen Repräsentanten-Tätigkeit...: "Bauen Sie Kontakte zu Entscheidungsträgern für konkrete Projektvorhaben auf"... Da stellt sich für SOLARKRITIK.DE die Frage: Wie "innig" und "finanzintensiv" darf denn der "Ausbau der Kontakte" zu Entscheidungsträgern getätigt werden. Wie hoch ist denn das Budget für diesen "Ausbau der Kontakte"? Denn auch ein anderes Wort fängt mit "K" an....denn es wird jemand gesucht mit "umfassenden Erfahrungen in der Prozessgestaltung zur politischen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung (ggf. auch in entsprechenden Branchenverbänden"....und das andere Wort hört nicht mit "orruption" auf ? Aber das ist nicht nur eine Frage, die sich SOLARKRITIK.DE stellt: Ärgerlich ist auch, dass solche "Ökofirmen" von den Medien als die großen Kritiker des Lobbyismus und als Saubermänner hingestellt werden, die mit dem Finger auf die "grossen (Energie)-Konzerne" zeigen und diesen Ökofirmen, wie juwi, geht es scheinbar durch die endlosen Subventionen so gut, daß sie sich sogar für jedes Bundesland einen eigenen Lobbyisten leisten können. Fragen Sie mal einen "Mittelständler" in Ihrer Nähe, ob der auch einen "Lobbyisten" für jedes Bundesland einstellen und finanzieren kann. Und die Frage ist auch, ob der Mittelständler solche Lobbyisten überhaupt einstellen will. Denn mittelständige und arbeitsplätzeschaffende Geschäftsführung ist mehr, als zweifelhafte Lobbyisten durch das Bundesgebiet als "politische Drückerkolonne" reisen zu lassen. Schon mehrfach hat SOLARKRITIK.DE den Verein "LOBBYCONTROL" über Lobbyismus im Ökobereich informiert, aber immer nur Schweigen geerntet. Diese linkslastige Verein ist für SOLARKRITIK.DE längst nicht mehr glaubwürdig und deshalb als schweigende und damit untersütztende Hochburg des Ökolobbyismus bereits entlarvt. Fazit: Wenn Ihnen demächst wieder diese "Saubermänner der Ökobranche" in den Medien begegnen, sollten Sie in der Lage sein, denen die widerliche Fratze der Verlogenheit vom Gesicht zu reißen. |




