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02
Mar
2011
Fünf Richtigstellungen zu einem unwahren Hinterher-Ruf PDF Drucken
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. März 2011 um 12:08 Uhr
Solifer_Leukefeld_Hinterherruf_20100919Bekanntlich hatte SOLARKRITIK.DE in der Zeit vom 11.08.2010 bis 06.02.2011 diese solarkritischen Seiten aus eigenem Antrieb geschlossen. Nach der Wiedereröffnung von SOLARKRITIK.DE entdeckte SOLARKRITIK.DE am 08.02.2011 im Rahmen der Überprüfung der Funktion externer Links den nebenstehenden Hinterherruf, den die Solarfirma SOLIFER bereits am 19.09.2010 über den Betreiber von SOLARKRITIK.DE veröffentlicht hatte. Es wird dort behauptet:


Ein Hinterherruf

Mit Rainer Hoffmann hatten wir das Gespräch gesucht, denn wir konnten seinen Ärger verstehen. Ihm ist von Leuten unserer Branche übel mitgespielt worden. Seither schlägt er auf alles ein, was sich in der Branche bewegt.   

Wir glaubten, wir könnten ihm zu einer Wahrnehmung verhelfen, die zwischen ehrlichen und anderen Anbietern unterscheidet. Deswegen ist er im Sonnenfleck öfters zu Wort gekommen. Jedoch: "Dialog setzt voraus, dass der andere recht haben könnte," meint Karl-Georg Gadamer. Fehlt diese Annahme, redet man aneinander vorbei. Deswegen haben wir eines Tages aufgegeben, seine Beiträge freizuschalten. 

Das alles wäre der Mühe nicht wert, darüber zu schreiben, wenn wir in diesem Zusammenhang nicht erlebt hätten, dass im Internet Jeder Jeden nahezu ungestraft verleumden darf. Sicher, man kann ihn verklagen, aber was im Internet einmal gesagt wurde, haftet in seinem Gedächtnis - alles ist irgendwo archiviert. Und weil Viele glauben, es müsste immer, wo es qualmt, ein Feuer sein, hat den Schaden der Angegriffene - auch wenn er vor Gericht rechtbehält. Wir wurden verleumdet, es hat unserem Unternehmen geschadet, und wir behalten uns vor, uns in Zukunft in einer Weise zu wehren, die auch den Angreifer schmerzt.

Offenbar hat sich inzwischen jemand gewehrt, Rainer Hofmann wurde eingesperrt und seinen Auftritt im Netz musste er schließen. Wie dem auch sei: Die Akte Rainer Hoffmann ist für uns hiermit geschlossen.


SOLARKRITIK.DE hat einige Zeilen dieses Hinterherrufes fett-markiert, weil diese Zeilen eine Richtigstellung nachfolgend erfahren sollten.

1.
Es ist unwahr, daß die Firma SOLIFER und die dortigen "Macher" Timo Leukefeld und Oliver Baer das Gespräch mit Rainer Hoffmann von SOLARKRITIK.DE jemals gesucht hätten. Richtig ist stattdessen, daß Rainer Hoffmann bereits im November 2000 (!) Timo Leukefeld auf einer Bau- und Energiemesse in Hamm/Westf. persönlich ansprach und auf eine irreführende und grob-falsche Solarpressemitteilung vom 07.07.2000 in Verbindung der von ihm vertriebenen Solarkollektoren der Firma PHOENIX hingewiesen hatte. Der Hersteller der PHOENIX-Solarkollektoren hatte sich damals per Mail dafür "mehr oder weniger" entschuldigt. Andere Gespräche zwischen SOLARKRITIK.DE und SOLIFER haben nie stattgefunden. Weder per Mail noch telefonsich.Insbesondere kann SOLARKRITIK.DE nicht darüber berichten, daß SOLIFER das Gespräch mit SOLARKRITIK.DE  jemals gesucht hätte. Stattdessen ist richtig, daß SOLARKRITIK.DE mehrere Anfragen von potentiellen Solarkunden nach seriösen Solaranbietern sehr häufig an SOLIFER weiterleitete. Diese kostenlose "Promotion" von SOLIFER stellte SOLARKRITIK.DE umgehend ein, als das Mail von SOLARKRITIK.DE vom 20.03.2010 wegen der zweifelhaften solaren Wirtschaftlichkeitsberechnung von Timo Leukefeld unbeantwortet blieb. SOLIFER hatte in der Vergangenheit ein einziges Mal (im Sommer 2006) über die solarkritischen Recherchen von SOLARKRITIK.DE berichtet. Dieser Beitrag ist allerdings auf der im Herbst 2010 von SOLIFER neugestalteten Webseite  mittlerweile nicht mehr zu finden.

 

2.

Es ist unwahr, daß Rainer Hoffmann auf alles einschlagen würde, was sich in der Branche bewegt. Wörtlich genommen stellt diese Behauptung sogar einen strafrechtlichen Verleumdungstatbestand dar, da diese Behauptung - wörtlich genommen - definitiv unwahr ist. Richtig ist bekanntlich, daß SOLARKRITIK.DE in der Rubrik "Werbeschwindel" über eine schier endlose Auflistung von solaren Falschbehauptungen berichtet und es nicht erkennbar ist, daß irgendjemand in der Solarbranche um eine Klar- und Richtigstellung über die bewusst falschen Behauptungen über die solare Effizienz in Deutschland bemüht wäre. Nur mit diesem Hintergrund-Wissen ist die Behauptung von SOLIFER im übertragenen Sinne richtig, weil auch schweigende Schreibtisch-Täter der Solarlobby nicht behaupten können, sie seien über den "solaren Schwindel" nicht informiert worden. Denn es existiert folgendes Zitat eines Solarverkäufers vom 27.01.2000: "Es ist wichtig, dass der Herr (Hoffmann) und sein (Verbraucherschutz)Verein (Berlin) auch die 2. Instanz verlieren. Sonst rollt unter Umständen eine Prozesslawine über die Solarhersteller, die praktisch alle mit denselben Argumenten werben."

 

 


3.
Es ist unwahr, daß Rainer Hoffmann nie den Dialog gesucht hätte. Richtig ist stattdessen, daß Vertreter der SANITÄR-HEIZUNGS-KLIMA-Branche, den Solarkritiker von solaren Info-Veranstaltungen, insbesondere auf denen Franz Alt  im Auftrag der SHK-Branche seine propandistischen Reden hält, bewusst ausladen, um einen kritischen Dialog um die Solartechnik zu verhindern.


4.
Es ist unwahr, daß Rainer Hoffmann die Firma SOLIFER verleumdet hätte. Wenn man den Hinterherruf an dieser Stelle genau liest, behauptet SOLIFER genau genommen auch nicht, daß Rainer Hoffmann die Firma SOLIFER verleumdet hätte. SOLIFER spricht an dieser Stelle nämlich in der "3. Person" und beschuldigt Rainer Hoffmann nicht direkt und nicht persönlich der Verleumdung, allerdings wird auf subtile Art und Weise die Suggestion beim Leser erzeugt, daß Rainer Hoffmann die Firma SOLIFER verleumdet hätte. Das, was SOLIFER mit diesen Sprachgebrauch im Hinterherruf praktiziert, ist die zweifelhafte "hohe Kunst" der Polit-Propaganda: Nach Aussen hin einen Beschuldigungsvorwurf konstruieren und sich gleichzeitig die Hintertür offenhalten, wenn die  Unwahrheit der Beschuldigung "auffliegen" sollte. Mit dieser subtilen Art von Beschuldigungen und unwahren Behauptungen über seine Person wird Rainer Hoffmann sehr häufig konfrontiert, die zusätzlich immer von anonymisierten Identitäten betrieben wird, die dadurch auch einen konstruktiven Dialog unterbinden, weil Rainer Hoffmann nicht in die Lage versetzt wird, die unwahren Anschuldigungen richtig zu stellen. So hatte die Firma SOLIFER Rainer Hoffmann über die Veröffentlichung dieses Hinterherrufes  auch nicht infomiert. Die in Freiberg in Sachsen ansässige Firma SOLIFER und seine Macher scheinen in der  ehemaligen DDR sehr gut gelernt zu haben, wie man auf subtile Art und Weise die "Zersetzung" von Menschen und seinen Identitäten betreibt.

5.
Es ist unwahr, daß Rainer Hoffmann seinen "Auftritt im Netz schließen musste". Niemand hat Rainer Hoffmann in irgendeiner Weise  am 11.08.2010 gezwungen, seine solarkritischen Webseiten zu schließen. Richtig ist vielmehr, daß sich Rainer Hoffmann selbst  aus eigener Veranlassung eine Auszeit vom Betreiben seiner solarkritischen Webseite gegönnt hat. Rainer Hoffmann hat sich  erst durch ein Zitat von STIEG LARSSON im Januar 2011 wieder ausreichend motiviert gefühlt, seine Webseiten am 06.02.2011 wieder zu öffnen.

 

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