In dieser Prospektseite, die SOLARKRITIK.DE am 27.03.2010 entdeckt hat, bestätigt auch die Heizungsbaufirma "VIESSMANN" die geringen Energiekosteneinsparungen "von 6%" mit einer thermischen Solaranlage. Eine Energiekostenersparnis von 3.500 Euro nach 15 Jahren bei einem Investitionsvolumen von mindestens 4.000 Euro für eine Solaranlage zur Trinkwassererwärmung, macht die Unwirtschaftlichkeit einer thermischen Solaranlage nach 15 Jahren deutlich.
Beachten Sie auch unbedingt die von VIESMANN verwendeten Parameterwerte im Kleingedruckten der Prospektseite:
"Vergleichsbasis: Gebäude mit 140m2, Bj 1980 (Haus + Altkessel 27 kW. Verbrauchskosten: 2.450 € bei 3400 m³ Gas. Energiepreis (Durchschnittswerte 2008): Gas 0,72 €/m³"
Diese Parameterwerte wurden wiedermal so "eingestellt", daß eine sehr hohe Energiekostenersparnis ausgewiesen werden kann.
Denn z.B. im Jahr 2008 hatte der Gaspreis seinen bisherigen Höchststand, somit ist auch der verwendete Durchschnittsgaspreis relativ hoch. Dadurch kann logischerweise auch eine hohe Energiekostenersparnis zu Gunsten der Wirtschaftlichkeit der Solaranlage ausgewiesen werden. Auch die ausgewiesene, prognostizierte Energiepreissteigerung von "5%" ist auch reine Spekulation zu Gunsten eines hohen Solarertragsausweis nach 15 Jahren. Bedenken Sie auch kritisch, dass sich diese "5%"-Energiepreissteigerung zwangsläufig auch auf DIE Energiekosten auswirkt, die Sie "trotz Solaranlage" noch weiterhin benötigen, und das sind somit immer noch 94%. Es macht also keinen Sinn, bei dieser geringen Solar-Effizienz eine hohe Energiepreissteigerung herbeizuwünschen, weil 94% der benötigten Heizenergiekosten ebenfalls teuer bzw. teurer bezahlt werden müssen, trotz thermischer Solaranlage.
SOLARKRITIK.DE weist auf diese Tricks in dem Kapitel A6 von "Wie die Solarwirtschaft täuscht" hin. Insofern sind die angegebenen, sehr niedrigen solaren Ertragswerte trotzdem bereits "schöngerechnet".
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