Die Wirtschaftlichkeit (?) von Solarwärmeanlagen
aus: "SONNENENERGIE", Ausgabe "März-April 2010"
Diese Grafiken aus dem Bericht aus März/April 2010 des offiziellen Fachorgans der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) dokumentieren abermals die geringe Effizienz von thermischen Solaranlagen, worüber SOLARKRITIK.DE auf diesen Webseiten bereits seit Jahren informiert.
Trotzdem versucht die Solarwirtschaft thermische Solaranlagen als "wirtschaftlich attraktiv" auszuweisen. Lesen Sie dazu den vollständigen Artikel über "Die Sonnenheizung als Kapitalanlage".
An den Autor des Beitrages, Timo Leukefeld, hatte SOLARKRITIK.DE bereits am 20.03.2010 das folgende Mail geschickt, was aber nie beantwortet, geschweige denn, dem widersprochen worden ist:
"Sehr geehrter Herr Leukefeld, ich schätze Sie ja und die Firma SOLIFER als halbwegs seriösen Solaranbieter und habe auch zahlreiche Anfragen, die ich erhalte, an Sie verwiesen. Aber der aktuelle Artikel in "Sonnenenergie" auf Seite 28 bis 30 ist schlichtweg unseriös, wenn auch von Ihnen sehr präzise in der Argumentation vorgetragen. Ihre Renditeberechnungen hängen an zwei "seidenen Fäden", und die sind:
1. Energie-Preissteigerungen Selbst wenn man die eklatanten Energiepreissprünge aus der Vergangenheit verdoppeln (!) würde und in der Renditeberechnung berücksichtigen würde, ist Ihre pauschale jährliche 7%ige Energiepreissteigerung nach 40 Jahren irreal und damit unwahrscheinlich und damit unseriös. und
2. Laufzeiten der Solarkollektoranlagen...
Ihre Holzrahmen Solarkollektoren mit einer 40-jährigen Laufzeit zu versehen ist m.E. unseriös. Oder nehmen Sie neuerdings dafür Tropenholz (Bongossi-Holz) ??, dann würde ich Ihnen diese 40-Jahre Laufzeit u.U. "abkaufen"...aber dann müssen Sie auch das Invest-Volumen erhöhen...Die drei Grafiken auf der Seite 29 sind dagegen sehr brauchbar und verständlich...Aber die Renditeberechnung auf Seite 30 ist der übliche "Schönredner"-Schei...der Solarbranche...wie oben beschrieben......
Mit freundschaftlichen und solarkritischen Grüßen"
Aber bedenken Sie auch folgendes: Wenn der Heizenergiepreis so enorm steigt, wie von Timo Leukefeld vorgerechnet und prognostiziert, müssen Sie trotzdem noch 65% Ihrer Heizkosten mit der gleichen Preissteigerung bezahlen, denn die Solaranlage substituiert ja bestenfalls nur 35%. Es ist also ein Denkfehler, eine enorme Energiepreissteigerung zwecks "Amortisation der Solaranlage" herbeizuwünschen, wenn Sie weiterhin nur einen geringen Teil Ihren Heizenergiebedarfs mit kostenloser solarer Ökoenergie abdecken können. In SOLARKRITIK34 wurde dieser Denkfehler, den viele Solarkunden machen, auch bereits erwähnt.
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