13 Mar 2010 |
|
Aussagen wie "Mit der Sonne Geld verdienen", oder "ausgereifte Solarheizsysteme decken oft bis zu 70% Prozent des Wärmebedarfs - von Mai bis Oktober fast vollständig" oder "...wird Ihre Heizung durch die Sonne ersetzt oder massgeblich entlastet." oder "Solaranlagen entlasten Ihren Geldbeutel...", sind mehr als unseriös und vertuschen die wahren, und eher bescheidenen Effizienzen von thermischen Solaranlagen in Deutschland. Man muss wissen, daß thermische Solaranlagen insbesondere für eine solare Trinkwassererwärmung (Erwärmung von Trink-, Dusch-, und Badewasser) im Privathaushalt eingesetzt werden können. Die oftmalige Verwendung des Begriffs "Brauchwassererwärmung" ist falsch und irreführend, da "Brauchwasser" definitionsgemäss Wasser beinhaltet, was keine Trinkwasserqualität besitzt, und somit fälschlicherweise auch auf eine solare Raumheizungswassererwärmung bezogen werden kann. Denn in diesem Zusammenhang ist wichtig zu wissen, dass für die Trinkwassererwärmung nur ca. 8% der Energie am Gesamtenergieverbrauch benötigt wird, bzw. der Anteil der Trinkwassererwärmung nur 13,11% am Heizenergiebedarf ausmacht (8% / (53%+8%) x 100% = 13,11%), siehe Abb. der DENA aus September 2003 . Auch wenn diese Grafik bereits aus de Jahr 2003/2004 stammt, treffen die vermittelten Zahlenwerte weiterhin auf einen Großteil der Häuser im Gebäudebestand auch im Jahr 2011 zu. Denn die folgende Grafik auf der Seite 27 aus der DGS-Zeitschrift "Sonnenenergie", Ausgabe 6/2011 (November/Dezember 2011) bestätigt die geringen Prozentual-Anteile der Trinwassererwärmung (= "12% Warmwasser") am Gesamtenergiebedarf in einem Privathaushalt: Aber trotzdem gilt auch weiterhin und immer noch:
|





