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21
Jul
2010
005 Tatort-Hörspiel: "CASA SOLAR" - solare Volksverdummung der ARD PDF Drucken
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. Februar 2011 um 23:57 Uhr
Hörspiel: CASA-SOLARLustig...wenn es nicht so traurig wäre...:

Am 21.07.2010 hat SOLARKRITIK.DE ein ARD-"Tatort"-Hörspiel vom 14.07.2010 mit dem Titel "CASA-SOLAR" im Internet entdeckt. In dem Hörspiel geht es um einen Mord an einen Inhaber eines Start-Up-Solarunternehmens, das ein angeblich revolutionäres neues Solarpatent entwickelt hätte. Hört sich interessant an, nicht wahr ?



  • Und nun halten Sie sich fest:
    Bei diesem Patent geht es um Solarzellen, die einen Wirkungsgrad von - sage und schreibe - "über 15%" erzielen.

    Zitat in dem Hörspiel ab ca. Minute 6:30:

    "Können Sie uns etwas über Ihre (Solar)-Firma erzählen, Herr Dr. Bachmann? Ich denke ich muss Ihnen nichts über die Bedeutung von Erneuerbaren Energien erzählen. Wir haben ein ganz eigenes Herstellungsverfahren für Solarzellen, eine Technologie die revolutionär ist. Kosten weniger als einen halben Euro pro Watt und der Wirkungsgrad liegt über 15%. Aber Sie werden nicht verstehen, was das bedeutet. Also nehmen Sie den Weltrekord im 100 Meter Lauf, ja, der liegt seit ewigen Zeiten so zwischen 9 und 10 Sekunden. So, und jetzt kommt jemand der braucht bloß noch 8 (Sekunden)."


    Was für eine Volksverdummung...und das auch noch mit GEZ-Gebührengeldern...

    In diesem Hörspiel wird dem nichtwissenenden Solarlaien der Eindruck vermittelt, die gängigen, normalen Solarzellen hätten lediglich einen Wirkungsgrad von weit unter 15%. In Wahrheit ist dieser Wirkungsgradwert von "15%" der heute allgemein-bekannte Solarstandardwirkungsgrad bei Silizium-Solarzellen.

    Sicherlich muss man bei der kritischen Rezension über das obige Hörspiel-Zitat auch berücksichtigen, dass das fiktive neuartige Solarpatent im Hörspiel auch die Kosten bei der Herstellung auf einen "halben Euro pro Watt" runterschrauben würde. O.K., das hätte dann aber lediglich den "Effekt", dass man in Deutschland dann endlich die EEG-Einspeisevergütung für PV-Solarzellen auf 0,0 Euro runterfahren könnte. Der Beitrag der Photovoltaik an der volkswirtschaftlichen Energieversorgung würde aber weiterhin unbedeutend gering bleiben, was SOLARKRITIK45 dokumentiert.

    Schauen Sie nachfolgend das VIDEO 011, wo "den besten Sonnenfängern lediglich ein Wirkungsgrad von 18,2% (!!) bescheinigt wird"...und die Gründe für diesen geringen Solarwirkungsgrad auch physikalisch erklärt werden...und  außerdem neuartige Forschungsvorhaben zur solaren Stromerzeugung vorgestellt werden.



    Wenn Sie das Thema "Wirkungsgrad Photovoltaik-Solarzellen" noch mehr interessiert, sollten Sie sich auch die Recherchen in VIDEO 052 anschauen...und das VIDEO 015 beschreibt sehr anschaulich den energetisch-bedenklichen Herstellungsprozess von Sillizium-Solarzellen, den Sie vielleicht auch noch nicht kennen...



     

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