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Wüstenrot "Mein Eigenheim" 3/2008
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In der Ausgabe 3/2008 der Wüstenrot-Ausgabe von "Mein Eigenheim" fungierte der bekannte Schauspieler Axel Prahl ("Tatort" aus Münster) als sog. "Energiekommissar". Es wurden dort ebenfalls die bekannten irreführenden Prozentaussagen der Solarwirtschaft propagiert, ohne effekive Effizienzwerte in kWh zu vermitteln:
"Thermische Solaranlagen sorgen für einen bis zu 80-pozentigen Solaranteil beim Warmwasser und können gleichzeitig rund 20% der jährlich nötigen Heizenergie abdecken."
Bei diesen Prozentangaben wird nicht auf den geringen Heizbedarf der Trinkwasserwärmung hingewiesen, was man von einem (Energie)-Kommissar, der eigentlich im Auftrag der "Wahrheit" recherchiert verlangen sollte.
Die Agentur von Axel Prahl wurde von solarkritik.de auf diese sachlichen Irreführungen auf Basis von Prozentangaben hingewiesen. Insbesondere wurde die Agentur von Axel Prahl auf SOLARKRITIK 34 hingewiesen und solarkritik.de bekam daraufhin folgende Antwort:
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Sehr geehrter Herr Hoffmann, nach Prüfung des Sachverhaltes nehmen wir als Agenten von Herrn Axel Prahl zu Ihrer Kritik an der Veröffentlichung in "Mein Eigenheim" (Ausgabe 3/2008) wie folgt Stellung: Herr Prahl wird in dem beanstandeten Artikel in seiner Rolle als "Energiekommissar" genannt. In dieser Funktion möchte er intelligentes Heizen durch Heizungsmodernisierung mittels effizienter Technik öffentlichkeitswirksam unterstützen und damit einen Beitrag zu kostengünstiger und sparsamer Energienutzung leisten. Denn mit deutlich zu vielen alten Heizungen wird nach wie vor unnötig Energie verbraucht. Dabei geht es nicht nur um Solartechnik, sondern vor allem auch um die sinnvolle Kombination z. B. mit moderner Brennwerttechnik sowie um ebenso effizientes Heizen mit Holzpellets, Wärme aus Biomasse oder um den Einsatz von Wärmepumpen. Wir gehen davon aus, dass auch Sie, sehr geehrter Herr Hoffmann, dieses Anliegen grundsätzlich gut heißen und nicht generell in Frage stellen möchten. Wenn in diesem Zusammenhang im Rahmen des Artikels Aussagen gemacht wurden, die Sie für unzutreffend halten, so erlauben wir uns zunächst den Hinweis, dass Herr Prahl weder Verfasser des Beitrags ist, noch als solcher genannt wurde. Die von ihm dargestellte Figur dient in erster Linie der Illustration und Erhöhung des Aufmerksamkeitswertes. Unabhängig davon vermag Herr Prahl als Schauspieler natürlich nicht zu beurteilen, ob die Ihrerseits erhobenen Einwände überhaupt zutreffend sind. Nach den vorliegenden Informationen sind die Kernaussagen des Beitrags abgesichert und insofern nicht zu beanstanden. Sie entsprechen inhaltlich auch anderen Veröffentlichungen. Sollte sich dies als unzutreffend erweisen, so würde Herr Prahl das selbstverständlich bedauern. Ihre Ankündigung, die betreffenden Seiten auf Ihre Website zu stellen und dort kritisch zu kommentieren, bitten wir zu überdenken. Wir (und vermutlich auch der Verlag) werden aufmerksam beobachten, ob und inwieweit dadurch Rechte der Beteiligten verletzt werden. Mit freundlichen Grüßen und alles Gute
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