In dem "TEST-JAHRBUCH 2009" der STIFTUNG WARENTEST, in dem zusammenfassend über Testergebnisse aus dem Vorjahr, also des Jahres 2008, berichtet wird, wird wiedermal die gesamte Palette der begrifflichen Fehler, sachlichen Unrichtigkeiten und unpräzisen Begrifflichkeiten in Verbindung mit thermischen Solaranlagen verwendet, vermeintlich um den potentiellen Solarkunden zu täuschen.
Die STIFTUNG WARENTEST und auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen wurde bereits mehrfach über die unpräzisen Begrifflichkeiten und Täuschungen von SOLARKRITIK.DE informiert, und wie man anhand dieser Seiten 236 und 237 aus dem aktuellen Jahrbuch 2009 feststellen kann, interessiert es die STIFTUNG WARENTEST scheinbar überhaupt nicht, wenn die Leser getäuscht werden, denn diese Täuschungen sind ja politisch-gewollt.
(Die BLAU-Markierungen auf den Kopien der Seiten 236 und 237 des "TEST-Jahrbuches 2009" wurden von solarkritik.de vorgenommen.)
Nachfolgend einige der sachlichen Unrichtigkeiten bzw. FEHLER auf den Seiten 236 und 237:
1. Fehler: Die Verwendung des Begriffs "Warmwasserbedarf" ist FALSCH ! siehe: gerichtliches Gutachten vom 10.11.1998 vom LG Bochum Richtig müsste es an dieser Stelle "Trinkwasserwärmebedarf" heissen.
2. Fehler: Die Verwendung des Begriffs "Warmwasserbereitung" ist unpräzise, weil auch bei der Raumheizungswassererwärmung eine "Warmwasserbereitung" stattfindet. Aber Solaranlagen zur solaren Raumheizungswassererwärmung sind in diesem Fall von der STIFTUNG WARENTEST im März 2008 nicht getestet worden, sondern nur Solaralagen zur "solaren Trinkwassererwärmung". Der korrekte Begriff "solare Trinkwassererwärmung" wurde auf den Seiten 236 und 237 nicht ein einziges Mal verwendet, stattdessen die irreführenden Begrifflichkeiten, wie: "Warmwasserbedarf, "Warmwasserbereitung", "Brauchwassererwärmung" und "Solaranlagen für Warmwasser".
3. Fehler: Es wurden keine solaren Ertragswerte in kWh angegeben, sondern nur der irreführende "60%-Wert"
4. Fehler: Die Verwendung des Begriffs "Brauchwasser" ist fehlerhaft, da Brauchwasser = Nicht-Trinkwasser bedeutet, und dadurch auch ein fehlerhafter Bezug zur solaren Raumheizungswassererwärmung aufgebaut werden kann.
5. Fehler: Es wird auf Seite 236 behauptet: "Ob sich die Investition rechnet, wird vor allem davon abhängen, in welchem Maße die Energiepreise steigen werden." Diese Behauptung ist falsch und sachlich unrichtig, was SOLARKRITIK.DE bereits in SOLARKRITIK34 umfangreich dokumentiert und nachgewiesen hat. Auch bei steigenden Energiepreisen rechnet sich eine Solaranlage zur solaren Trinkwassererwärmung in einem 2-bis-4-Personenhaushalt im privaten Wohnungsbau definitiv nicht und nie.
SOLARKRITIK.DE hatte die zahlreichen Irreführungen und sachlichen Unrichtigkeiten bereits bei Erscheinen des TEST-HEFTES 3-2008 umfangreich dokumentiert, siehe RECHERCHEN 24 und RECHERCHEN 25
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