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UN-RESOLUTION

24
Jun
2010
Was die Verbraucherzentrale NRW verschweigt ! (April 2010) PDF Drucken
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. Februar 2011 um 20:00 Uhr
Der solare Schwindel der VZ-NRWViele Bürger in diesem Land glauben leider immer noch in naiver Weise, daß die Verbraucherzentralen in Deutschland die Kunden in allen Fällen objektiv informieren würden und vor finanziellen Schaden bei unseriösen Verkaufspraktiken konsequent bewahren und schützen wollen.

Leider hört diese ehrenvolle, und sehr häufig praktizierte Aufgabe der Verbraucherzentralen dort auf, wo der politische Wille ins Spiel kommt. Denn die Verbraucherzentralen sind größtenteils von Fördermassnahmen des politischen Gesetzgebers abhängig, wodurch dann schon einmal die eigentliche "Aufklärungsbereitschaft" der Verbraucherzentralen auf der Stecke bleibt.

Dieses zweifelhafte Verhalten der Verbraucherzentralen wird besonders bei der "Aufklärung" über die Effizienz von thermischen Solaranlagen deutlich:

So wird z.B. auf der Internet-Seite der Verbraucherzentrale NRW zu thermischen Solaranlagen - mit Stand 08.04.2010 - mit der Überschrift "Solarwärme für Warmwasser und Heizung: Auf Dauer Entlastung fürs Konto" behauptet, diese thermischen Solaranlagen würden sich "innerhalb von 20 Jahren für den Solaranlagenkäufer wirtschaftlich amortisieren". Man kann dort am 23.06.2010 folgendes lesen.

VZ_NRW_solarSchwindel_Amortisation20100408




Beachten Sie bei dieser obigen Information, daß von der Verbraucherzentrale NRW nicht konkret angegeben wird, wie hoch konkret der solare Ertrag in kWh oder in m³-Gas oder Liter-Öl bei der eingesetzten Solaranlage ist. Aus einem somit unvollständigen Angaben-Konvolut kommt die Verbraucherzentrale NRW dann seltsamer Weise zu dem Ergebnis, die Solaranlage hätte sich nach gut 20 Jahren amortisiert. Aber ein genaues Rechen-Beispiel, wie die "20 Jahre Amortsationzeit" errechnet worden ist, wird von der VZ-NRW dem "suchenden Leser" nicht geliefert. Auf SOLARKRITIK.DE finden sich stattdessen Amortisationsrechner, damit Sie selbst rechnen können.

Auch propagiert die VZ-NRW auch wieder diesen nachweisbaren "Denkfehler", daß sich eine solche Solaranlage sogar noch schneller amortisieren würde, wenn die Brennstoffkosten jährlich um 5% bis 7% steigen würden. Dieser "Denkfehler" basiert auf dem oben erwähnten Verschweigen der geringe absoluten Energiekosten-Einspareffizienz einer thermischen Solaranlage auf Basis von kWh: Da diese Einspareffizienz nur bei ca. 2.000 kWh (solare Trinkwassererwärmung) bzw. maximal ca. 5.600 kWh (solare Trinkwasser- und Raumheizungswassererwärmung) liegt, macht eine "Sehnsucht" nach höheren Energiepreisen keinen Sinn, wenn man weiterhin noch ca. 15.000 kWh Heizenergie auf Basis von Öl oder Gas einkaufen muss, die dann zwangsläufig ebenfalls diesen "ersehnten", erhöhten Brennstoff-Preissteigerungen unterliegen. Lesen Sie dazu auch SOLARKRITIK34 und die SOLAREN FAKTEN zur Solarthermie.

Auf diesen Webseiten von SOLARKRITIK.DE finden sich zahlreiche ältere Dokumente und Beiträge, in denen SOLARKRITIK.DE bereits in der Vergangenheit über die "solaren Täuschungen" der Verbraucherzentralen aufgeklärt hat. Suchen Sie dazu hier auf den Seiten nach: "Verbraucherzentrale" und lesen Sie dazu auch insbesondere die von SOLARKRITIK.DE dokumentierten Täuschungen im TEST-HEFT 3/2009

Es ist somit traurig zu lesen, dass eigentlich die vermeintlich "letzte Bastion" an Glaubwürdigkeit im Geschäftsleben bereits ebenfalls durch "politische Strippenzieher" vereinahmt worden ist...zu Lasten einer glaubwürdigen und ehrlichen Aufklärungsarbeit.

Es ist ja eigentlich auch seltsam, dass selbst von der Solarwirtschaft die korrekten Effizienzen von thermischen Solaranlagen bestätigt werden, die aber von den Verbraucherzentralen seit Jahren durch irreführende Formulierungen verschleiert werden.
Auch eine Information und Aufklärung wie in SOLARKRITIK 44 ist bei den Verbraucherzentralen in Deutschland bis heute nicht zu finden.

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