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UN-RESOLUTION

15
Jun
2011
Weitere solare Täuschungen der Verbraucherzentrale !! (6/2011) PDF Drucken
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 19:46 Uhr
VerbrZentr2009_HeizWarmw12AuflBereits in SOLARKRITIK 19 hatte SOLARKRITIK.DE umfangreich über die umfangreichen Irreführungen und Täuschungen in der 9. Auflage von "Heizung und Warmwasser" berichtet.

Es ist unter SOLARKRITIK 19 auch dokumentiert, daß sich der mitverantwortliche Autor Hubert Westkämper auch zahlreiche Zugeständnisse machte, die die Hoffnung schürten, daß in Zukunft in der nächsten Aufläge der Broschüre "Heizung und Warmwasser" genauer und objektiver über  die Effizienz von thermischen Solaranlagen von der Verbraucherzentrale berichtet und informiert werden würde.

Aber das war leider ein Trugschluss.

Bevor Sie hier nun weiterlesen, ist es notwendig, daß sich Sie zuerst unter SOLARKRITIK 19 ein Bild davon machen, wie subtil von der Verbraucherzentrale im Jahre 2004 in der 9. Auflage von "Heizung und Warmwasser" getäuscht worden ist. Lesen Sie dazu die 2-seitige .pdf-Datei von SOLARKRITIK19 und auch den Schriftverkehr mit Autor Hubert Westkämper.


Denn am 03.06.2011 hat SOLARKRITIK.DE Kenntnis von der 12. Auflage, September 2009 der VZ-Broschüre "Heizung und Warmwasser" erhalten.

SOLARKRITIK.DE stellt fest, daß keine der 9 Fehler bzw. Irreführungen, die in der .pdf-Datei von SOLARKRITIK 19  dokumentiert worden waren, ernsthaft in der 12. Auflage beseitigt worden sind.

Auch die Fehler und Irreführungen, die SOLARKRITIK.DE direkt mit Hubert Westkämper kommuniziert hatte, sind nicht korrigiert worden. Lediglich nur eine begriffliche "Unschärfe" ist in der 12. Auflage korrigiert worden, die SOLARKRITIK.DE nachfolgend erwähnt:

9. Auflage, September 2004 12. Auflage, September 2009
VerbrZentr2004_HeizWarmw_Grafik_S49 VerbrZentr2009_HeizWarmw_Grafik_S47
"Heizung und Warmwassser", Seite 49 "Heizung und Warmwasser", Seite 47

Der in der 9. Auflage irreführende Begriff "Brauchwasser-Solaranlage" wurde in der 12. Auflage in die korrekte    Fach-Begrifflichkeit  "Solaranlage zur Trinkwassererwärmung" abgeändert.

Am Beispiel der Seite 49 in der 12. Auflage sollen die zahlreichen Irreführungen an drei Beispielen deutlich gemacht werden. Diese Seite 49 der 12. Auflage existierte mit diesen Formulierungen nicht in der 9. Auflage. Die farblichen Markierungen stammen von SOLARKRITIK.DE zur Verdeutlichung:

VerbrZentr2009_HeizWarmw_S49_mitMark
1.
Es werden vier verschiedene Begriffe für einunddieselbe Wärmeerzeugung mit thermischen Solaranlagen verwendet:"Warmwasserbereitung", "wames Wasser", "Trinkwasser", "Brauchwasser".

Sie erinnern sich aus SOLARKRITIK19: Der Begriff "Brauchwasser" sollte seit der Bestätigung aus dem Jahr 2004 in Zukunft komplett vermieden werden. Richtigerweise hätte einheitlich die Begrifflichkeit "solare Trinkwassererwärmung" verwendet werden müssen, um eine klare und deutliche Abgrenzung von der Raumheizungswassererwärmung dem Solarinteressenten zu vermitteln. Auch wird in der 12. Auflage wieder nicht objektiv deutlich gemacht, welch geringer Wärmebedarf durch die Trinkwassererwärmung im Haushalt lediglich benötigt wird.

2.
Es wird in der 12. Auflage behauptet: "...eine Wärmemenge im Gegenwert von 400 bis 600 kWh (pro qm-Solarkollektorfläche) sammeln." In der 9. Auflage wurde noch "...eine Wärmemenge vom Gegenwert von 350 bis 500 kWh" erwähnt, die SOLARKRITIK.DE bereits im Jahr 2004 als "überhöht" kritisiert hat.

Schauen Sie unter SOLARE FAKTEN, welche Ertragswerte von der Solarwirtschaft bestätigt werden: "250 kWh bis 350 kWh pro qm-Solarkollektorfläche Solarertrag im Jahr.

Und mit Hilfe der Effizienz der Speichertechnik "verbessert" die Verbraucherzentrale zusätzlich noch die Effizienz der thermischen Solartechnik, obwohl eine fehlerhafte Speichertechnik auch ein großes Problem darstellt.

3.
Achten Sie darauf, wie auf dieser Seite 49 im unteren Bereich des Textes nur noch "Prozentwerte" für eine angeblich solare Effizienz bei der solaren Raumheizungswassererwärmung verwendet werden. Objekte Ertragswerte in kWh für die solare Raumheizungswassererwärmung tauchen auf dieser Seite 49 nicht auf, stattdessen Prozentwerte wie, "...bis zu 35%", "...bis zu 70%", " ...von 10 bis 15%".

Soweit die Kritik von SOLARKRITIk.DE an der Seite 49 in der 12. Auflage.

Positiv erwähnt werden muß aber auch die Seite 54, in der auf Installationsfehler bei der thermischen Solartechnik hingewiesen wird.

Diese Installationsfehler wurden in der 9. Auflage im Jahr 2004 noch nicht erwähnt, obwohl Installationsfehler bereits seit dem Jahr 2002 nachweislich bekannt waren, siehe "50.000 vergraulte Solarkunden"...

VerbrZentr2009_HeizWarmw_S54
Zahlreiche Hinweise auf Installationsfehler bei thermischen Solaranlagen finden Sie auch auf SOLARKRITIK.DE.

Bereits auch in der 9. Auflage war auch der folgende Musterbrief vorhanden, der SOLARKRITIK.DE nun erst in der 12. Auflage auf der Seite 150 aufgefallen ist, roter
Markierungs-Rahmen von SOLARKRITIK.DE:
VerbrZentr2009_HeizWarmw_S150_Musterbrief_mitMark
SOLARKRITIK.DE würde diese obige rot-umrandete Passage wie folgt formulieren, Änderungen in blau:


Des weiteren bitte ich um Abgabe eines Alternativangebotes, das die Einbindung einer Solaranlage zur Trinkwassererwärmung einbezieht. Die Solaranlage soll bezogen auf einen durchschnittlichen Wärmebedarf bei der Trinkwassererwärmung für unseren 4-Personenhaushalt einen solaren Ertrag von 2.000 bis 2.200 kWh im Jahr (= ca. 140 bis 155 Euro Heizenergiekostenersparnis pro Jahr,  Gaspreis: 7 Cent/kWh) erbringen:

-      6 m² Flachkollektoren, Aufdachmontage
-      400 Liter Solarspeicher

-      Wärmemengenzähler


Fazit:
Die Verbraucherzentrale ist nicht wirklich gewillt, die Bevölkerung über die solare Effizienz von thermischen Solaranlagen zu informieren. Bezeichnend dazu muss auch erwähnt werden, daß am 03.06.2011 in dem Büro der Verbraucherzentrale Recklinghausen ein Stehtisch mit Informationen über die zweifelhafte Kampagne "Woche der Sonne vom 06.05. bis 16.05.2011" zu finden war, über dessen solaren Täuschungen SOLARKRITIK.DE ebenfalls informiert hatte.


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