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25
Jun
2010
Wie Solarverkäufer "schönrechnen" ! PDF Drucken
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. Juli 2010 um 08:24 Uhr
joemann_20040504Diese angebliche Wirtschaftlichkeitsberechnung eines Solaranbieters aus dem Kreis Recklinghausen aus Mai 2004 zeigt eindrucksvoll, wie Solarverkäufer vor 6 Jahren thermische Solaranlagen "schöngerechnet" haben und wohl auch heutzutage weiterhin "schönrechnen", in dem faktische Tatsachen einfach "verdreht" werden und sogar unwahr dargestellt werden.

Diese Wirtschaftlichkeitsberechnung war bestimmt für eine neue Heizungsanlage in einem alten Wohnhaus auf Fachwerkhaus-Basis mit 300qm-Wohnfläche in Ortsteil RE-Suderwich, in dem lediglich ein berufstätiges Ehepaar ohne Kinder wohnte, also lediglich ein 2-Personen-Haushalt.

Obwohl nur ein "2-Personen-Haushalt", in dem zwangsläufig nur ein geringer Wärmebedarf für die Trinkwasserwärmung angefordert werden würde, hat der Solarverkäufer einen Wärmebedarfsanteil für die Trinkwassererwärmung von sage-und-schreibe "40%" angenommen. SOLARKRITIK.DE - Leser wissen, dass der Wärmebedarfsanteil für die Trinkwassererwärmung lediglich zwischen 10%-20% liegt.

Mit dieser dokumentierten "Schön-Rechnerei" kam der Solaranbieter dann sogar auf einen "solaren Anteil" von 50%, den die zu installierende Solaranlage am Heizenergiebedarf für (Raum-)Heizung und Trink-(Warmwasser) angeblich decken können würde. Der Solaranbieter berufte sich damals - so wörtlich - auf  "seine reichhaltigen Erfahrungen", wie man lesen kann. Auf der Webseite "Solar-Nonsens" von oeko-energie.de wird diese Wirtschaftlichkeitsberechnung aus Mai 2004 heute am 27.06.2010 immer noch als - so wörtlich - "Betrug" bezeichnet.

Mit dem "Kampfblatt", das in dieser Wirtschaftlichkeitsberechnung erwähnt wird (roter Kreis), ist das Info-Blatt "SOLARKRITIK 01" gemeint, was der Solaranbieter damals auch mit unwahren Fakten handschriftlich kommentiert hatte.

Kurze Zeit später konnte man aber in der lokalen Presse lesen, dass diese Heizungsbaufirma aus Datteln Insolvenz anmelden musste. Heute existiert die Firma unter gleichen Namen aber anderer Geschäftsleitung weiter, wobei auch weiterhin thermische Solaranlagen vertrieben werden...wohl aber nicht mehr so "aggressiv" wie im Jahr 2004.

Lesen Sie auch ein authentisches Beispiel eines unseriösen Verkaufsgespräches über einen Verkauf einer thermischen Solaranlage, um zu begreifen, wie unseriöse Solarverkäufer die potentiellen Kunden mit falschen und irreführenden Begrifflichkeiten täuschen.
 

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